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Katja Schäfer
Katjakasch@aol.com
02.02 2010
Ayla - Theater, das berührt
Mit einem Pistolenknall beginnt das Stück, das einen sofort in seinen Bann zieht. Aylas Vater erschießt sich. Dadurch wird das Ende vorweg genommen. Es ergibt sich ein Spannungsbogen, in der die Liebesgeschichte zwischen Ayla und Jasper erzählt wird. Hin- und Hergerissen zwischen ihren Gefühlen zu Jasper und der auf Tradition und Ehre beruhende Treue zu ihrer Familie, ist ihr Bemühen aussichtslos, es allen recht zu machen, wie es auch in dem Gleichnis von Hodscha Nasreddin erzählt wird. Diese Aussichtslosigkeit macht betroffen. Ihre Eltern, ihr Bruder - sie können nicht aus ihrer Haut und stellen ihre Erwartungen an Ayla. Auch bei Jasper stößt sie auf Unverständnis, denn er kann ihre innere Zerrissenheit nicht nachempfinden.
Arme Ayla. In Wirklichkeit ist vor ein paar Jahren eine junge Türkin von ihrem Bruder erschossen worden. Politker und Pädagogen wurden auf die türkisch/arabische-muslimisch geprägte Parallelgesellschaft aufmerksam und führte das Fach Ethik für alle ein, um sich besser verstehen und mehr zu respektieren zu lernen. Es gibt den "Berliner Ratschlag für Demokratie", bei dem es um mehr Respekt dem Anderen gegenüber geht.
Nun gibt es auch ein Theaterstück, gerichtet an SchülerInnen ab 13, in dem scheinbar unlösbare Konflikte in Menschen von hier und heute auf die Bühne und zur Diskussion gebracht werden. Diesmal wird nicht das Mädchen erschossen, denn der Bruder weigert sich, es zu tun, der Vater kann es nicht , weil er seine Tochter so sehr liebt. Er erschießt sich selbst. Beim letzten Bild auf der Bühne weiß man wieder, was am Anfang war... Man ist betroffen.
Ein Stück zum Nachdenken, zum Diskutieren und zum gegenseitigem, besseren Verstehen.
Thomas Sutter und dem Ensemble ist es mit "Ayla, Alis Tochter" gelungen, türkische und deutsche Berliner SchülerInnen ins Gespräch miteinander zu bringen. Dazu gibt es auch das theaterpädagogische Angebot für Schulklassen, nach dem Stück zu diskutieren. Hoffentlich wird es von vielen Berliner Schulklassen gesehen!!! Thomas Sutter, dem Ensemble, den Berliner SchülerInnen, die mitspielen,sei gedankt für dieses gute Theater, bei dem einem das Lachen manchmal im Halse stecken bleibt. Und besonderen Dank auch an die Sängerin Begüm Tüzemen, die mit den wehmütigen, türkischen Liedern und ihrer wunderbaren Stimme, begleitet von Sinem Altan und Özgür Ersoy, das Theater auch zu einem besonderen Klangerlebnis werden lässt.
Werner Kließ, Berlin
12.01 2010
Bremer Stadtmusikanten am 28.12.2009
Mit meinem Enkel John (5) habe ich (70) das Atze Musiktheater „entdeckt“. Wir haben die Bremer Stadtmusikanten gesehen und waren sehr erfreut. Die Spielfreude, die Vielfalt der Mittel (Musik, Pantomime, Sprechtheater) hat uns sehr gefallen. Meinem Enkel, meiner Frau und mir. Ich ganz persönlich bin sehr davon angetan, wie souverän die Realitätsebenen gewechselt werden. Davon kann manches Erwachsenen-Theater nur träumen. Natürlich macht man das da auch, aber wenn ich schon die wortreichen, verkrampften, intellektuell überspannten Begründungen dazu höre, wenn ich sehe, mit welchem Aufwand an Technik und Bedeutungsschwere es meist daherkommt, dann müsste jeder Theatermacher, der Augen und Ohren offen hat, vor Neid erblassen, denn Sie, die Atze-Macher, tun es einfach: Märchen, Arbeitslosigkeit, Clownerie, aktuelle Anspielung und wieder Märchen und „Tonstudio“, alles folgt unangestrengt und ohne pädagogischen Krampf in schneller Folge. Ich habe als Kind und Jugendlicher Theater für meine Altersgruppe nicht gemocht. Kinder und Jugendliche wurden stets als Gegenstand der Belehrung dargestellt. Das fand ich eklig. Sie nehmen die Kinder ernst, sie stellen sich mit den Kindern auf Augenhöhe. Und das bedeutet eben nicht Kindisch-Getu, sondern Mit-Spielen, Mit-Albern, Mit-Denken, Mit-Phantasieren.
Mara Pankau
04.01 2010
Begeistert von Momo
Unser erster Besuch bei Atze - wir waren begeistert! Eine sehr hübsche Inszenierung, wir kommen bald wieder!
sigrid keune
keune1@aol.com
15.12 2009
danke
am 12.12. waren wir bei euch mit unseren enkeln (3 und 4 Jahre) bei den bremer stadtmusikanten. es war einfach toll, und es wurde von den mäusen beschlossen, euer theater öfter zu besuchen..... am 13.12. war unsere 'große' enkelin (9 Jahre) mit uns zur momo-aufführung. es übertraf all unsere erwartungen. ihr habt ein spitzenteam, super musiker, schauspieler, maskenbildner und all die anderen mitstreiter. ihr macht das alles einfach sehr gut und mit fachkompetenz und auch liebe.. das merken vor allem die kinder. wir sehen uns. danke. familie keune
Laura
jumitura@hotmail.com
29.11 2009
Danke für diese Kindheitserinnerungen
Hallo ihr Lieben.
Ich bin heute 21 Jahre alt und erinner mich, als wäre es gestern, wie ich vor 15 Jahren mit dem Kinderladen Sonnenblume eure Stücke besucht habe. Vom Zankapfel, leise ganz leise, über mamas busen, papas bauch, große menschen- kleine menschen bis hin zu steffi und dem schneemann war in den vielen jahren einiges dabei.
Ich möchte, euch hiermit einfach nur ein Dankeschön aussprechen, für diese wundervolle Kindheitserinnerung. Besonders Thomas Sutter, ich höre die Kassetten heute noch gern.
vielen Dank und macht noch viele jahre so viele Kinder Glücklich
laura
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