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ATZE Musiktheater - Konzept

ATZE ist Deutschlands größtes Musiktheater für Kinder im Grundschulalter - mit ca. 90.000 Zuschauern pro Jahr allein in Berlin. Im Großen Theatersaal finden 480 Besucher Platz, in der Studiobühne weitere 150 Theatergäste. Durch ausgedehnte Gastspielreisen im gesamten Bundesgebiet ist das ATZE Musiktheater weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannt. Die ATZE Tournee-Gastspiele werden jährlich von über 20.000 Zuschauern besucht. Hauptzielgruppe sind Familien und Schulklassen mit Kindern im Alter von 4-12 Jahren. Punktuell werden auch Inszenierungen im Jugend- und Erwachsenenbereich mit ins Programm genommen. 2016 feierte das Theater sein 30-jähriges Bestehen.

Das Wort "Atze" heißt im Berlinerischen "großer Bruder" oder auch "bester Freund". Beide Bedeutungen drücken den programmatischen Anspruch des Hauses aus: Die Inszenierungen sollen besonders Kinder an die Hand nehmen, ihnen den Rücken stärken, auf dem individuellen Entwicklungsweg mit Rat und Zärtlichkeit begleiten und ihre Rechte einfordern.

Im Jahr 1985 als reines Band-Projekt gegründet, hat sich ATZE seit Mitte der 90er-Jahre als deutschlandweit einzigartiges Musiktheater für Kinder etabliert. Bekannte Stücke wie "Ronja Räubertochter" oder "Bremer Stadtmusikanten" stehen neben eigenen Stücken wie "Spaghettihochzeit" (Uraufführung: 2013) und "Bach - das Leben eines Musikers" (Uraufführung 2005). Moderne Kinderbuch-Klassiker wie "Rico, Oskar und die Tieferschatten" (Andreas Steinhöfel) oder "Die besten Beerdigungen der Welt" (Ulf Nilsson) sowie Märchen-Adaptionen wie "Frau Holle" oder "Die kleine Meerjungfrau" runden das Programm ab. Zu zahlreichen Inszenierungen gibt es aufführungsbegleitende Musik-CDs.

Das Faszinierende an allen Inszenierungen im ATZE Musiktheater: Die Live-Musik, die dramaturgisch geschickt in alle Stücke eingearbeitet ist. Das Besondere: Die meisten Darsteller treten auf der Bühne als Schauspieler, Musiker und Sänger in Erscheinung, was die Kinder alles "live und in echt" erleben lässt. Das Schöne: Eltern und Großeltern, Erzieher und Lehrer fühlen sich genauso gut unterhalten wie ihre Kinder und Enkelkinder, Schüler und Kindergartenknirpse.

Mit Inszenierungen wie "Spaghettihochzeit" oder "Das doppelte Lottchen" wurde seit 2014 das musikalische Konzept weiter entwickelt. Theaterleiter Thomas Sutter verfolgt dabei die Idee, gesungene und gesprochene Dialoge eng mit einander zu verflechten und eine moderne Form des Singspiels zu schaffen. Den bisherigen Höhepunkt dieser Entwicklung markierte die Premiere von „Emil und die Detektive“ im Januar 2017. Von allen Berliner Tageszeitungen, Stadtmagazinen, von Kulturradio und Inforadio wurde diese Inszenierung hoch gelobt und die Besonderheit dieses Singspiels herausgestellt.

Seit Beginn der Spielzeit 2015/16 greift das ATZE Musiktheater verstärkt in die politische Diskussion ein. Die Uraufführung „Alle da!“ (2015) mit Themen wie Krieg, Flucht und Migration setzte ein Ausrufezeichen in der aktuellen Flüchtlingsdebatte. Die Uraufführung „Die Ministerpräsidentin“ (2016) machte sich im Berliner Wahljahr für die politische Partizipation von Kindern stark. So wurde in Kooperation mit Inforadio auch eine Talkshow mit Politikern und Kindern zum Thema „Wahlrecht für Kinder“ veranstaltet. Im September 2016 schloss sich unter dem Motto „Stimme der Zukunft“ ein Barcamp (eine Art Kreativkonferenz) an, im Rahmen dessen 100 Schüler*innen der Klassenstufen 5 und 6 ihre persönlichen Zukunftsthemen und Forderungen an die Politik diskutierten. Das zweite Barcamp für Kinder steht im Juli 2017 an. Das Aufklärungsstück „Darüber spricht man nicht“ (2016) beschäftigte sich nicht nur mit dem Thema Sexualität, sondern machte sich auch für die Rechte von Kindern und die Gleichheit aller Menschen stark.

In einer Doppelpremiere präsentiert ATZE im April 2017 ein neues Bühnenformat mit zwei musikalischen Erzählungen. Die Geschichten „Der Riese Max in Zwergenbergen“ (Buch: Thomas Sutter) und „Rotkäppchen und der Wolf im Nachthemd“ (nach Mario Ramos) werden dabei nicht szenisch gelesen, sondern erzählt und von Gesang und Instrumenten begleitet.

Die Theaterpädagogik nimmt einen wesentlichen Bestandteil innerhalb der Angebote des ATZE Musiktheaters ein. Zu allen Inszenierungen gibt es umfangreiche Begleitmaterialien und die Möglichkeit einer Nachbereitung auf der Bühne. Mit zwei Berliner Grundschulen und einer Kindertagesstätte arbeiten wir über die Programme "TUSCH" und "TUKI" in einer mehrjährigen Partnerschaft zusammen. Aktuell wird das ATZE Musiktheater im Rahmen von Workshops zur Inszenierung „Alle da“ von der Jugendfamilienstiftung Berlin (www.jfsb.de) gefördert.

Durch eine langjährige Kooperation mit KinderMusikTheater e.V. bieten wir zudem einen vorzüglichen Einblick in die qualitativ hochwertigen Produktionen der freien Kinder- und Jugendtheaterszene Berlins. Durch diese Kooperation sind auch Theaterangebote für Kinder ab 2 Jahren im Programm.

Spielort ist das eigene Haus in der Luxemburger Straße 20 in Berlin-Mitte, direkt am Ausgang der U9 Amrumer Straße (Lageplan).



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