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Förderverein Kindermusiktheater ATZE e.V.

ATZE ist Deutschlands größtes Musiktheater für Kinder im Grundschulalter - mit ca. 90.000 Zuschauern pro Jahr allein in Berlin. Im Großen Theatersaal finden 480 Besucher Platz, in der Studiobühne weitere 150 Theatergäste, die Zeltbühne bietet 60 Plätze. Durch ausgedehnte Gastspielreisen im gesamten Bundesgebiet ist das ATZE Musiktheater weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannt. Hauptzielgruppe sind Familien und Schulklassen mit Kindern im Alter von 3-12 Jahren. Mit dem Schwerpunkt der Musik bietet das Repertoire bekannte Stücke und Kinderbuchklassiker, aber auch Inszenierungen zu gesellschaftsrelevanten Themen, die auf kindgerechter Ebene erzählt werden.

Seit seiner Gründung im Jahr 2001 unterstützt der Verein Projekte, Aktionen und die theaterpädagogische Arbeit des ATZE Musiktheaters. Er unterstützt die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der kulturellen Teilhabe und Partizipation aller Kinder der Stadt Berlin. Die Förderung und Stärkung der Kinder durch Projekte und theaterpädagogische Workshops findet dabei seine besondere Unterstützung durch den Verein.

Durch seine Initiative ist der Verein Ideengeber für viele Aktionen des Hauses. Er fungiert zudem als wichtiger Gesprächspartner*in und als Fürsprecher*in des Theaters.

Die Vernetzung, die der Verein dem Theater durch Kontakte zu Bildungseinrichtungen, Vereinen und sozialen und kulturellen Institutionen ermöglicht, haben den Austausch in der Stadt gefördert und das Theater dort auch verankert. 

Kontakt
kindermusikberlin@gmx.de


Geförderte Projekte

Junior Barcamp "Stimme der Zukunft"

"Ich fand es einfach nur schön, wie alle ihre Meinung sagen konnten. Diskutieren finde ich immer gut, weil jeder hat eben seine eigenen Ideen."
(Salma, 11)

Das ATZE Musiktheater veranstaltete im Jahr 2016 erstmalig ein Barcamp für Kinder von 9-12 Jahren.

Es war damit deutschlandweit die erste Institution, die Barcamps für Kinder im Grundschulalter durchgeführt hat. Unter dem Titel "Stimme der Zukunft" wird seitdem die Idee verfolgt, dass Kinder das Recht haben  und auch die Fähigkeit haben - mitzubestimmen, wie die Welt aussieht, in der sie leben und mit ihren eigenen Kindern leben werden.

Jährlich diskutieren rund 150 Kinder über ihre persönlich wichtigen Themen, ihre Rechte und Zukunftsvorstellungen, aber auch über ihre Wünsche und Forderungen an die Politik.

Die speziellen Bedingungen eines Barcamps gelten auch für die ATZE Junior Barcamps: Es gibt keine vorab festgelegten Themen, keinen inhaltlich festgelegten Tagesplan und keine Referent*innen. Alle Themen werden von den Kindern am Tag der Veranstaltung live vorgestellt und im Eröffnungsplenum zur Abstimmung gebracht. Anschließend können die Kinder ihre persönlichen Zukunftsthemen in sogenannten Sessions gemeinsam und eigenverantwortlich diskutieren. Im Abschlussplenum stellen die Teilnehmer*innen ihre wichtigsten Ideen vor.

Als Ergänzung zum Barcamp wird im Anschluss der Austausch mit Politiker*innen verschiedener Parteien ermöglicht, mit denen die Kinder vor Ort ins Gespräch kommen können.

Um den Kindern die Möglichkeit zu geben, selber aktiv zu werden, können sie sich beim  Markt der Möglichkeiten über Angebote und Institutionen informieren.

Zur Stärkung des eigenen Engagements soll auch das Patenprojekt dienen, das von den Theaterpädagog*innen des Hauses begleitet wird und den weiteren Austausch der Kinder untereinander ermöglicht.

"Es macht Spaß zu überlegen und zu diskutieren, was man für die Zukunft machen kann"
(Joel 10)

"Das Besondere ist natürlich, dass man mit Schülerinnen und Schülern aus ganz anderen Gegenden und Bezirken, mit ganz eigenen Problemen aufeinandertrifft und sich austauschen kann. Im ATZE Musiktheater ist einfach auch das Ambiente toll. Zusätzlich zu den spannenden Themen gibt es tolle Räumlichkeiten, die wir an der Schule so nicht haben. Dazu gibt es das Catering, was unsere Kinder natürlich toll finden  und alles zusammen macht den Tag so rund."
(Jutta, Lehrerin)

Mitsing Konzerte

Ziel des Projekts ist es, das gemeinsame Singen wieder im Leben der Kinder zu etablieren.

Singen verbindet, fördert soziale Kompetenzen, stärkt das Selbstwertgefühl und macht Spaß, deshalb veranstaltet das ATZE Musiktheater seit vielen Jahren ein Mitsingprojekt für Kinder von 8 bis 12 Jahren. Eingeladen zum Mitmachen sind alle Berliner Schulen. Durch die Arbeit mit den Schulklassen werden auch Kinder erreicht, die bisher nicht musikalisch gefördert wurden und ihnen darüber die kulturelle Teilhabe ermöglicht wird.

Aus den Bewerbungen werden 6-7 Klassen ausgewählt, die nach einigen Proben mit Theaterleiter Thomas Sutter und den begleitenden Lehrer*innen gemeinsam das große Abschlusskonzert im ATZE Musiktheater geben werden. Begleitet werden sie von der ATZE Houseband, bestehend aus professionellen Musiker*innen des ATZE Ensembles.

Zu diesem Abschlusskonzert sind alle Familien der Schüler*innen bei freiem Eintritt eingeladen.

Das Repertoire der gesungenen Lieder ist vielfältig: von traditionellen Volks- und Kinderliedern aus verschiedenen Ländern bis hin zu Songs aus den ATZE Inszenierungen.

Das Projekt findet jährlich statt.

Kindermusik Festival "Dabba dabba du"

Das ATZE Musiktheater führte vom 30.03.- 06.04.2019 in Kooperation mit dem Netzwerk kindermusik.de, dem FEZ Berlin sowie dem KinderMusikTheater e.V. ein einwöchiges Festival der Kindermusik durch. Eingeladen waren rund 40 Kinderliedermacher*innen aus der gesamten Bundesrepublik.

Diese geballte musikalische Kreativität, bot dem Berliner Publikum eine enorme Vielfalt und Bandbreite und einen umfassenden Einblick in die Kinderliedermacher Szene.

Das ATZE Musiktheater war bei diesem Projekt das Festivalzentrum und somit der Treffpunkt zum Austausch und Kennenlernen.

Insgesamt fanden 90 Konzerte im ATZE Musiktheater, FEZ und an weiteren Orten quer durch Berlin statt.
Für  Dabba Dabba Du entwickelten die Musiker*innen neue Bühnenprogramme über Diversität und Supergirls und Klänge der Welt bis zum Gebärdenkonzert und Elektromärchen. Auch Ritter, Piraten und Hexen fanden in den zwölf Highlight-Konzerten im FEZ-Berlin und ATZE Musiktheater ihren Platz.

Es ist geplant, weitere Festivals in dieser Form und Größenordnung zu veranstalten.


Theaterpädagogische Ferienprojekte

Osterferienprojekt HELD*INNEN

In dem Osterferienprojekt "HELD*INNEN" begaben sich die Kinder im Alter von 5-12 Jahren auf die Suche nach Held*innen.

Was genau ist eigentlich ein Held oder eine Heldin? Eine besondere Figur mit Superkräften und ausgefallenem Kostüm? Gibt es auch Held*innen, die normal aussehen und alltägliche Taten vollbringen?
Ausgehend von Held*innen in Geschichten, Büchern und Medien, beschäftigten sich die Kinder mit der Frage: Was finden wir heldenhaft? Gibt es kleine und große Menschen, die für uns wichtige Dinge tun  in unserer Straße, in unserer Schule, in Deutschland und auf der Welt?

Mit Theaterspielen, Improvisationen und Recherchen haben sich die Kinder dem Thema genähert: Sie wurden Beobachter und Forscher und schauten sich um nach heldenhaften Taten, Worten und Gedanken. Mit Dokumentationsmaterial erkundeten sie den Kiez auf der Suche nach großen und kleinen Handlungen, die die Welt verändern können. Die Kinder interviewten Menschen und fragten sie nach ihren persönlichen Geschichten. Und die Teilnehmenden befragten sich selbst: Welche Kräfte wünschen wir uns  uns ganz persönlich und der Welt im Großen  , damit die Zukunft gut wird?

Die Forschungsergebnisse wurden am Ende des Projektes in einer szenischen Präsentation im ATZE Musiktheater den Eltern und Freunden gezeigt.

Herbstferienprojekt "allein  zusammen"

Was ist Einsamkeit und wann ist man einsam? Bin ich gerne in Gesellschaft, oder will ich manchmal einfach nur alleine sein? Kann man auch einsam unter Menschen sein? Was mache ich gerne mit anderen zusammen? Und was geht nur zusammen? Was ist das Besondere am Zusammensein?

In dem Herbstferienprojekt haben sich die Teilnehmenden im Alter von 8-12 Jahren mit Theaterspielen diesen Themen angenähert, die vor allem im letzten halben Jahr noch einmal eine neue Bedeutung bekommen haben.

Auf großformatigen Bildern wurden die Gedanken und Gefühle zum Thema auf Papier gebracht. Anschließend sind die Teilnehmenden in den Dialog mit ihren Bildern getreten und setzten diese in Bewegung um. Gemeinsam erarbeiteten sie aus dem gefundenen Material eine Bewegungsperformance für die Gruppe.

Am Ende des Projektes wurden die Arbeitsergebnisse für die Eltern auf der großen Bühne im Theater präsentiert.



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