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„Wunsch(t)räume“ 3


Ein Kooperationsprojekt der Hortbereiche vierer Weddinger Grundschulen und dem Förderverein Kindermusiktheater ATZE e.V.

Gefördert durch:

Quartiermanagement Sparrplatz

Einrichtung:

Hort der Brüder-Grimm-Grundschule

Zeitraum:

2.10. bis 14.10. 2006

Beteiligte Kinder:

SchülerInnen folgender Grundschulen:
- Brüder-Grimm-Grundschule
- Trift-Grundschule
- Hermann-Herzog-Grundschule
- Wedding-Grundschule

Anzahl der SchülerInnen:

20 bis 25 SchülerInnen

Hortleitung:

Herr Höhnke

TheaterpädagogInnen: Michael Pigl, Stefanie Schwenkler, Birgit Wieger

Projektleitung:    

Dorothee Kolschewski


Dieses zweiwöchige Ferienprojekt fand - im Rahmen des 3-jährigen Projektes „Theater und Alltag“ mit Förderung des Quartiersmanagements Sparrplatz statt. Theaterpädagogische Arbeit in Form einer Kooperation von Theater, Schule und Stadtteil und ihre Wirkungsweise innerhalb des QM-Gebietes soll hier unterschiedlich erprobt werden. In den Herbstferien vom 02.10.-14.10.06 fanden zwei Projektwochen im Hortbereich der Brüder-Grimm-Grundschule statt, mit ca. 20-25 Kindern der Trift-Grundschule, der Hermann-Herzog-Grundschule und der Brüder-Grimm-Grundschule sowie einigen wenigen Kindern der Wedding-Grundschule.

Auch dieses Mal arbeiteten die TheaterpädagogInnen von ATZE mit der Vorgabe, an die Lebenswelt und Alltagserfahrungen der Kinder (z.B. familiäre & kulturelle Werte und Tabus, Konflikte, Alltagsrituale, Musik, Tanz etc.) mittels Improvisation und szenischem Spiel spielerisch heranzukommen, sie aufzugreifen und theatral umzusetzen. Die Teilnahme war für die Kinder, neben anderen Ferienangeboten absolut freiwillig. Für diese zwei Wochen entstanden zwei altersgemischte Gruppen von SchülerInnen (im Alter von 5 bis 10 Jahren) aus jeweils allen Schulen, die sich vorher nicht untereinander kannten.

Die Arbeit im Freizeitbereich und in der Ferienzeit war für die TheaterpädagogInnen ein nicht immer einfaches Unterfangen. Denn in Gruppenkonstellationen mit Kindern, die sich vorher überhaupt nicht kannten, war es sehr viel schwieriger, Kontinuität und Motivation hoch zu halten als in festen Klassengefügen. Dennoch ergab sich für die beteiligten Kinder ein sehr anregendes Angebot. Einige Kinder konnten dieses sehr gut nutzen, um bisher ungeahnte Möglichkeiten und Passionen bei sich zu entdecken. Auch gegenseitiges Verständnis und Toleranz wurden in den Gruppen gefördert.

Die Abschlusspräsentation fand in der Turnhalle der Brüder-Grimm-Grundschule statt. Zu dieser Vorstellung waren auch andere Kinder aus dem Hort eingeladen, dazu Eltern, PädagogInnen und interessierte Menschen aus dem Kiez. Besonders für die Eltern war es schön, die (Bühnen-)Leistung ihrer Kinder mitzuerleben.

„Den Kindern fällt es oft nicht leicht sich zu konzentrieren, was man auch in diesem Projektwochen gemerkt hat. Aber dennoch bin ich der Meinung, dass diese Arbeit den Kindern gut tut. Ich habe strahlende Gesichter gesehen und Kinder, die bisher ungeahnte Fähigkeiten aus sich heraus geholt haben. Die Intensität und die Möglichkeit der Kreativität hat ihnen viel gegeben und es wäre schön öfter solche Angebote nutzen zu können.“ (Herr Höhnke, Hortleiter)

„Wir haben in diesen zwei Wochen mit den persönlichen Wünschen der Kinder gearbeitet, mit kleinen Wünsche für die Woche und auch mit größeren Wünschen für ihr Leben und ihre Zukunft. Dabei haben die Kinder ihre Wünsche spielerisch reflektiert und auch nach Möglichkeiten der Realisierung gesucht. (...) Durch Zirkusarbeit konnten wir ihnen das erkennen von Grenzen und deren Überwindung erlebbar machen, sowie das Erlebnis der Teamarbeit (alleine geht nichts, alle müssen Hand in Hand zusammen arbeiten.“ (ATZE Theaterpädagoge Micha Pigl)

„Den Anstoß dazu ihren Wünschen näher zu kommen oder diese überhaupt zuzulassen haben sie nun mit Spielfreude erlebt. Ihnen Mut zu machen ihre Wünsche weiter zu erforschen scheint mit unserer Projektwoche „Wunsch(t)räume“ gelungen zu sein.“(ATZE Theaterpädagogin Birgit Wieger)








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