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„Ausgrenzung“


Ein Kooperationsprojekt der Horteinrichtungen der IKT Stadtindianer e.V. und dem Förderverein des Musiktheaters ATZE e.V.

Gefördert durch:

Präventions- und Ausgleichsfond Tempelhof-Schöneberg

Horteinrichtung:

Schülerladen „Chumani“

Zeitraum:

5 Projekttage vom 30.Juli-3.August

Beteiligte Kinder:

Kinder aus allen vier Horteinrichtungen der IKT Stadtindianer e.V.

Anzahl SchülerInnen:

17 SchülerInnen

ErzieherInnen:

Matthias Rische, Gaby Tiedemann, Marcus Behrend, Tilman Schmidt

ATZE TheaterpädagogInnen:

Tone Eriksen, Uta Thomssen

ATZE Konzeption:

Tanja Pfefferlein


Aufbauend auf dem erfolgreich verlaufenen Projekt „Besseres Miteinander“ im Februar 2007, arbeiteten zwei Theaterpädagoginnen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen erneut mit Kindern der Horteinrichtungen der IKT Stadtindianer e.V. Ein weiteres Projekt schien auch deswegen sinnvoll, da Mobbing und Gewalt einen immer größer werdenden Raum unter den SchülerInnen einnahm und zusätzlich eine Zusammenlegung einzelner Freizeitbereiche der IKT Stadtindianer e.V. bevorstand.

Um sich die stark ausgeprägten motorischen Fähigkeiten der Kinder zu Nutze zu machen, wurde der Schwerpunkt in dieser Woche nicht nur auf das Mittel des Schauspiels, sondern auch auf Artistik gelegt. Das norwegische Märchen „Die Räuber von Kardemomme“ diente wie im vorhergehenden Projekt als Vorlage, jedoch wurden diesmal die Rollenverteilungen umgedreht: Aus den Räubern wurden Räuberinnen, aus der bösen Tante der böse Onkel und der Bürgermeister wurde kurzerhand zur Bürgermeisterin. Unter Anleitung der Pädagogen erarbeiteten die Kinder über Spiele und Improvisationsaufgaben Szenen, Akrobatiksequenzen und Lieder.

Die pädagogische Arbeit war darauf ausgerichtet, jedes Kind für sich ausloten zu lassen, wo seine eigenen Grenzen liegen. Denn diese Erfahrung ist letztlich eine Grundvoraussetzung für das Respektieren der Grenzen anderer. Die Kinder ließen sich besonders auch durch das Arbeiten mit dem Körper gut für Ideen begeistern und erreichten  im Verlauf der Woche ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Konzentration.

Eine Präsentation der Ergebnisse fand am fünften Tag im Café Albert im Jugendzentrum der Diakonie in Berlin Tempelhof statt. Einige Kinder des Freizeitbereichs, die nicht direkt an der Theaterarbeit teilnahmen, engagierten sich mit Liebe und Fleißarbeit um Kostüme zusammen zu stellen, Requisiten zu besorgen und ein Bühnenbild zu erarbeiten, so dass vor Eltern, Erziehern und Kindern der Ferienbetreuung und anderen Interessenten, ein „richtiges“, vollständiges Theaterstück aufgeführt werden konnte. Besonders gelobt wurden im Nachhinein die beinahe schon professionelle Haltung der Kinder und auch die in so kurzer Zeit eingeübten Akrobatikeinlagen begeisterten die Zuschauer.

„Wir sind eine Theatergruppe, da geht es nicht nur um den einzelnen, sondern um alle zusammen!“ (Tone Eriksen, Theaterpädagogin)

„Mir hat alles toll gefallen. Besonders das die das im Hort für uns gemacht haben.“(Kind der Horteinrichtung Chumani)



 





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