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Die besten Beerdigungen der Welt
Presse- und Zuschauerstimmen / Stand: November 2013

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Pressestimmen

„Das Bühnenbild zaubert einen Hauch Astrid-Lindgren-Wohlfühl-Feeling. (...) Es sind die kindlichen, unbefangenen und doch so dringenden Fragen, die im Stück immer wieder Raum bekommen (...) Das Publikum aber wird Gesprächsanlass haben. Und sonderbar getröstet nach Hause gehen.“
Kulturradio

„Die drei Kinder – so gut von Mathieu Pelletier, Guylaine Hemmer, Moritz Ross gespielt, dass man vergisst, dass sie Erwachsene sind – gehen ebenso naiv wie bereitwillig mit dem un-fassbaren Thema um. Sie singen tieftraurige Texte von ewigem Schlaf in kalter Erde, dass einem ganz anders wird. (...) Regisseurin Göksen Güntel zieht eine zweite Ebene ein. Ein ernstes Thema wird durch kleine Parallelgeschichten leichter gemacht und bieten Gelegenheit für befreiendes Lachen. (...) Klug werden verschiedene Begräbnistraditionen wie nebenbei erläutert. Ein Schwung toter Mäuse aus der Mausefalle im Keller dient dazu, das jüdische, muslimische, hinduistische Ritual und sogar die Wasser- und Feuerbestattung zu zeigen. (...) Das beliebte Atze-Musiktheater hat Mut zu ungewöhnlichen Themen, so wie Kinder auch Mut zu ungewöhnlichen Versuchsanordnungen haben.“
Märkische Oderzeitung

„Einmal mehr überrascht das ATZE Musiktheater mit einer wunderschönen Aufführung. Die Musik, Schauspieler voller Energie und die Bühnenausstattung verleihen der Inszenierung einen heiteren Rhythmus. (...) Kindern etwas über den Tod zu erzählen ist keine leichte Angelegenheit. Dem Theaterstück „Die besten Beerdigungen der Welt“ gelingt dies durch eine amüsante Komödie auf fabelhafte Weise. Eine Aufführung die kleine und große Zuschauer zum Lachen und Nachdenken bringt. (...) Gags, witzige Wiederholungen, Lieder, Kostüme und die Arbeit mit den verschiedenen Elementen wie Wasser, Feuer, Erde verleihen dem Stück einen spielerischen, interaktiven Aspekt, der perfekt für ein junges Publikum passt. Der Dialog, der sich daraus entspinnt erlaubt Kindern, sich ihr eigenes und für sie geeignetes Bild vom Tod zu machen, ein Thema, das in Schulen und Familien sonst tabu ist.“
Berlin Poche [französisches Kulturmagazin in Berlin]

„Eine gelungene spielerische Annäherung an das (für Erwachsene) schwierige Thema Tod. (...) Neben kindlichem Spiel gibt es immer wieder intensive, berührende Momente von Trauer, Abschied, Innehalten - und zusätzlich gelungene Hinweise auf unterschiedliche Begräbnissitten. Vorzüglich!“
Berliner Lehrerzeitung

„Das einstündige Stück mit Kompositionen von Thomas Lotz ist mit einfachen Mitteln klug und sensibel inszeniert. Sicher bewegt sich die Regisseurin auf schmalem Grat. (...) Lebhaft und überzeugend wird gespielt. Guylaine Hemmer ist als Ester am stärksten. Mathieu Pelletiers Rolle ist zurückhaltendere angelegt. Er bringt sein Spiel auf Ukulele und Gitarre mit ein. Moritz Ross versteht es gut, sich als kleiner Bruder naiv zu geben.“
Neues Deutschland

Zuschauerstimmen

„Das Thema Tod leichtfüßig, humorvoll, kindgerecht mit wunderbaren Schauspielern in einem witzigen Bühnenbild! Bezeichnenderweise sprach meine Tochter einige Male von der Szene, in der Ester und Nils nicht erklären können, was „tot sein“ bedeutet und minutenlang nach Worten suchen. Darüber amüsierte sie sich köstlich - und das ist ja auch so der Kern des Stücks: das Lachenkönnen über das Unbegreifliche!“
Dorothea von Eltz, Freie Volksbühne e.V.

„Sterben und Tod gehören schon für Erwachsene zu den schwierigen Themen, erst recht kompliziert wird es für die meisten, wenn die Kinder die ersten Fragen dazu stellen. Die Atze Inszenierung von "Die besten Beerdigungen der Welt" begegnet den jungen Zuschauern ganz auf Augenhöhe und versucht nicht, in Erwachsenenmanier theoretisch zu erklären. Ganz praktisch und ganz nah im Alltagserleben der Kinder wird das schwierige Thema auch für kleinere Kinder verständlich. Eine tote Hummel oder tote Mäuse sind greifbar, nicht weit vom Alltag entfernt, und der Eifer der Schauspieler bei ihrer Erkundungsreise steckt einfach an. Mit sehr viel Liebe im Spiel bleibt das Unerklärliche von Tod und Sterben zwar erhalten (umso berührender das Sterben des Vogels am Schluss), aber etwas Wichtiges wirkt auch über das Stück hinaus: Das Bewusstsein, dass Tod und Sterben zum Leben dazugehören und auch für Kinder nicht tabuisiert werden müssen. Eine großartige Aufführung mit enorm viel Charme und Einfühlungsvermögen und sehr viel Liebe im Detail.“
Antje Kölling, Himbeer-Magazin

„So poetisch, so lustig können Beerdigungen sein, jedenfalls die besten der Welt im Atze Musiktheater, eine Feier des Lebens, mal ernst, traurig, verzweifelt, mal heiter. Hier muss man keine Angst haben, auch jüngeren Kindern zu viel zuzumuten, so leicht wird das Thema bespielt, mit viel Witz, Groteske - aber auch dem gebührenden Ernst, die Balance muss man erst einmal schaffen. Meine Tochter (6) und ich haben noch viel darüber gesprochen. Danke!
Viola Keeve, freie Journalistin, Berlin

„Das Theaterstück „Die schönsten Beerdigungen der Welt“ hat mich amüsiert und gut unterhalten. Ich habe mich in meine Kindheit versetzt gefühlt, in der alles möglich war, und die Ideen, was man zusammen spielen könnte, nur so aus einem heraus purzelten. Warum nicht auch Beerdigung spielen? Die drei Darsteller haben die fabulierenden und überschwänglichen Kinder bezaubernd gespielt und nicht nur durch ihr schauspielerisches und gesangliches Talent, sondern  auch durch ihr akrobatisches Können überzeugt. Ihre überpralle Lebensfreude hat sich auf die kleinen und großen Zuschauer übertragen. Fast nebenbei wurde vermittelt, dass es verschiedene Beerdigungsrituale gibt, weil es verschiedene Religionen und Weltanschauungen gibt. Das Stück, seine Inszenierung und die Ausstattung (Warum gibt es so viele Holzkreuze?) haben jedoch auch vermocht, das Traurige und Unfassbare am Tod zu vermitteln, zum Beispiel als die Amsel stirbt. Allen ist zu danken, einschließlich des Autors des gleichnamigen Kinderbuchs,  das Thema Tod, jüngeren Kindern unverkrampft und ohne Angst zu machen, nahe zu bringen. Herzlichen Glückwunsch allen Beteiligten. Wie immer finde ich gut, dass das Atze-Musiktheater nicht so einfache Themen anpackt und sowohl eine Diskussion mit den Zuschauern nach dem Stück anbietet, als auch pädagogisches  Begleitmaterial anbietet.“
Katja Schäfer / Humanistischer Verband

„Das Stück war sehr anschaulich und kindgerecht dargestellt. Die Themen Tod, Beerdigung, Leben etc. wurden sehr liebevoll umgesetzt. Die Kinder und auch wir Erzieher waren von Anfang bis Ende voll dabei und begeistert. Danke!“
Evangelische Kita Südende, Berlin-Steglitz

 „Das Stück hat die Buchvorlage nicht nur gut wiedererkennbar auf die Bühne adaptiert, sondern auch weitergedacht und um wichtige Gesichtspunkte und Details ergänzt. So thematisiert Ihre Bühnenfassung beispielsweise die unterschiedlichen Bestattungsrituale in verschiedenen Kulturen. Dieser Aspekt wird in der Buchfassung überhaupt nicht erwähnt, bietet jedoch einen hervorragenden Anknüpfungspunkt für eine vertiefende Behandlung des Stoffes. Die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit fällt in dem Stück ebenfalls deutlich spür- und erlebbarer aus als in der Vorlage. Das ist gut und wichtig, genauso wie Ihr Angebot eines "emotionalen Blitzableiters" in Form der clowneskenBegleitung dieses Moments, in dem Putte begreift, dass nicht nur er, sondern wahrscheinlich viel eher schon seine Eltern sterben müssen. Gleichzeitig verbildlicht diese Szene auch in hervorragender Weise, wie wir solche Fragen immer wieder zu verdrängen versuchen - bis sie uns eines Tages auf die Füße fallen. Meinen Kindern hat der Besuch im ATZE-Theater auch sehr gut gefallen, und sie kamen in den folgenden Tagen immer wieder darauf zu sprechen. Sicherlich sind "die besten Beerdigungen der Welt" weniger Kinder- als Familientheater. Verschiedene Anspielungen versteht man nur als Erwachsener, so dass auch Eltern auf ihre Kosten kommen. Und die Fragen, die die Geschichte bei den Kindern aufwirft, sind im Familienkreis mindestens so gut zu behandeln wie in der Schule.“
Carsten Pohle, Otto Berg Bestattungen



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