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MOMO
Premiere am 03. Oktober 2009
- Dauer: ca. 2 Stunden einschl. Pause
- ab 8 Jahren
Das ATZE Musiktheater eröffnet am 3. Oktober seine Spielzeit 2009/10 mit der Premiere von „MOMO“ nach dem Roman von Michael Ende. Dieser Roman gilt als einer der großen Klassiker der deutschen Kinderliteratur und wird in der Premierenproduktion mit einem hohen Musikanteil und zahlreichen Songs ausgestattet. Michael Ende wäre in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden.
Der Roman von Michael Ende
Jeder kennt die Geschichte von Momo, die sich aufmacht, ihre Freunde vor den finsteren Machenschaften der grauen Männer zu schützen und dafür nur eine Stunde Zeit hat. In einem dramatischen Finale gelingt es Momo, die Welt zu retten. Infos zum Roman gibt es u.a. auf der Webseite des Thienemann-Verlags.
Musikalisch-choreographische Umsetzung
Die mit 8 Schauspielern, 8 Musikern und Mitgliedern des ATZE Chors aufwändige Produktion verleiht dem Kinderbuch-Klassiker nicht zuletzt durch die eigens komponierte Live-Musik frischen Glanz. Nach einer musikalischen Ouvertüre werden zentrale Charaktere wie Momo und Beppo Straßenkehrer mit eigenen Songs ausgestattet. Dem menschlich-warmen „Lied der einfachen Leute“ (Wirt, Friseur, Straßenkehrer, etc.) wird das metallisch-kalte „Lied der grauen Männer“ gegenübergestellt. Die grauen Männer treten als chorisch sprechende und choreographierte, von starren Bewegungsmustern geprägte Gruppe auf.
Bühnenbild
Das Bühnenbild ist für diese Produktion sehr aufwändig gestaltet. Als dominierendes Element bietet sich dem Zuschauer ein halbkreisförmiges Amphitheater als Treffpunkt der einfachen Leute und Sinnbild für deren antiquierte Lebenswirklichkeit. Ohne Umbaupausen verwandelt sich dieses Amphitheater in eine futuristische Stadtlandschaft, die Wohnung von Meister Hora oder ein Labyrinth, in dem die grauen Männer die Menschen verfolgen.
MOMO - Ausschnitte aus den Liedern zum Hören:
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Musikalische Leitung: Thomas Lotz
MOMO - Der Trailer
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mit freundlicher Unterstützung des RBB
„Eine wirklich schöne, sehr gelungene Inszenierung, die zu keiner Sekunde langweilt. (...) Die Geschichte kommt in all ihrer Poesie und Gesellschaftskritik zum Ausdruck (...) Absolut begeisternd.“ radioBERLIN 88,8
„Regisseur Herman Vinck setzt den gesellschaftsutopischen Zügen der aus den Siebzigern stammenden Geschichte eine zeitgenössische Lesart entgegen, was sich vor allem durch kompaktes, griffiges Timing und im Einsatz von Musik äußert. (...) Julia Baukus in der Titelrolle entfaltet im Gesang samtig-leuchtenden Zauber. (...) Kay Dietrich als Anführer der Grauen spielt mit der richtigen Mischung aus Verführungskraft und grausamer Autorität. Großartig ist auch Konstanze Kromer in der Doppelrolle als mechanische Puppe Bibigirl und Schildkröte Kassiopeia. (...) Die Komposition von Thomas Lotz malt expressive Klangflächen, die wie aller Zeit enthoben wirken. Und darum geht es.“
Der Tagesspiegel
„Das Publikum ist ganz hingerissen von diesem Theaterstück, denn auch die Musik wird live auf der Bühne gemacht und die schöne Geschichte von Momo geht so noch viel mehr unter die Haut. Der Knaller im Momo-Stück ist das Bestechungsgeschenk der grauen Herren, ein tolle Puppe für Momo, halb Barbie, halb Britney Spears. Toll auch, wenn Kassiopeia auftaucht, die Schildkröte, die in die Zukunft schauen kann und in der Inszenierung herrlich schildkrötenlangsam auf einem Laufrad über die Bühne schlurft wunderbar!“
Deutschlandradio Kultur
„Vor einem großartigen Bühnenbild, das etliche Spielmöglichkeiten bietet, aber auch der Fantasie ihren Raum lässt, sorgt das gut aufgelegte Ensemble in einer kurzweiligen und bunten Inszenierung dafür, dass dem Publikum ab acht Jahren nicht die Zeit gestohlen wird.“
zitty
„Julia Baukus ist das liebenswürdige Gesicht von Momo, doch die Bühnenfassung ist nicht als One-Girl-Show konzipiert, sondern als Ensemble-Leistung. Acht Musiker sorgen rechts und links am Bühnenrand für einen farbenreichen Soundtrack. (...) Die kurzweilige Inszenierung kommt mit einem geschickt gebauten Bühnenbild aus, in dessen Zentrum sich eine Uhr ohne Zeiger befindet. Die Welt des homo oeconomicus, des ewig rational und rationell handelnden Menschen, ist keine lebenswerte. Das ist die gerade in Zeiten der Finanzkrise wieder hoch aktuelle Botschaft des Stückes, und die versteht auch so mancher Erwachsener im Saal, die Kinder sowieso. Stürmischer Applaus.“
Märkische Oderzeitung
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Die Inszenierung wird präsentiert von:
| Die Beteiligten |
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| MOMO |
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Nach dem Roman von Michael Ende (Thienemann Verlag,
Hamburg)
Für die Bühne bearbeitet von Vita Huber (Verlag für
Kindertheater, Hamburg). |
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| Regie: |
Herman Vinck |
| Co-Regie: |
Kerstin Lorisz |
| Dramaturgie: |
K. Lorisz, H. Vinck, Th. Sutter |
| Musikalische Leitung/Komposition/Arrangements: |
Thomas Lotz |
| Liedtexte und Komposition: |
Thomas Sutter
(außer: "Tarantella" von Falk Berghofer) |
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| Choreographie: |
Falk Berghofer |
| Bühnenbild: |
Herman Vinck, Marie Landgraf |
| Kostümbild: |
Marie Landgraf |
| Licht: |
Matthias Henkel, Ruprecht Lademann |
| Ton: |
Jasper Diederich, Till Rotter |
| Regieassistenz: |
Franziska Weinmann, Jana Rosenkranz |
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| Darsteller: |
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| Momo |
Julia Baukus |
| Meister Hora, 3. grauer Herr, Mutter von Fusi |
Ester Daniel |
| Kassiopeia, Bibigirl, Liliana |
Konstanze Kromer |
| Beppo Straßenkehrer |
Marin Caktas |
| Gigi Geschichtenerzähler |
Falk Berghofer |
| Fusi der Frisör |
Stephan Hoppe |
| Nicola der Maurer, 1. grauer Herr |
Kay Dietrich |
| Nina, die Wirtin, 2. grauer Herr |
Sabine Liebisch |
| Die Grauen *** |
Mitglieder des ATZE Chors: Beate Alger (P), ImkeAugustin (P), Sandra Braunwald (P), IngridSchillings, Maria Seyed Nassir, Claudia Flor,Ursula Gronostay, Falk Donner (P), Leo vanOsch, Uli Wagner, Lutz-Olaf Walter (P), SigridBaudisch, Stefanie Bonn, Sabine Casjens,Brunhilde Grundmann, Tanja Marwitz (P), PetraMenacher (P), Inga Ziska, Maria Kolhoff |
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| Musiker ***: |
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| Violine 1 |
Matthias Erbe (P), Michael Yokas, |
| Violine 2 |
Alexander Feucht (P), Marianne Hedegaard |
| Viola |
Karen Lorenz (P), Dagmar Stiehler, |
| Violoncello |
Susanne Wohlleber (P) |
| Oboe, Englischhorn |
Grace Flindell (P), Nicola Heinze |
| Gitarre, Synthesizer-Gitarre |
Thomas Lotz (P) |
| Keyboards, Percussion |
Stephan Hoppe (P) |
| Kontrabass |
Hartwig Nickola (P) |
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| Produktion: |
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| Maske |
Petra Föhrenbach |
| Kostümschneiderei |
Marie Landgraf, Niki Eichstätt |
| Bühnenbau |
Dietmar Röpke, Zyklus Metallbau |
| Bühne |
Christian Klemp, Frank Hamann |
| Bühnenmalerei |
H. Vinck, A. Münsterkötter, M. Schneeweis |
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| *** die mit "P" bezeichneten Beteiligten wirkten bei der Premiere mit ! |
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