
„Autor Thomas Sutter und Regisseur Matthias Witting zeigen, dass die ‚Jahreszeiten’ locker zum Soundtrack eines heutigen Lebens taugen. Dass der im Alltag angesiedelten Lebens- und Liebesgeschichte für die ganze Familie die poetische Kraft nicht ausgeht, sorgen schon allein die getanzten Traumsequenzen von Anne Poncet-Stab und Edsel Scott in Yoshio Wakis Choreographie (...) Sie eröffnen Raum für das Ungesagte, sind sowohl Identifikationsfiguren für die jungen Zuhörer als auch Sinnbild für die Jugend der Seele (...) Auf unaufdringliche Weise präsent ist auch das 14-köpfige Orchester (...) Unmerklich wie Filmmusik sind die Konzerte in die Dialoge montiert. Plastisch stellen der Solist Matthias Erbe und das Orchester unter Leitung von Thomas Lotz Regentropfen und Sommergewitter dar, um die Programmmusik im nächsten Moment in Stimmungsbilder, brütende Sinnlichkeit oder zitternde Winterkälte übergehen zu lassen: geheime Kraft, die das alltägliche Geschehen steuert.“ Der Tagesspiegel
„Es ist eine fast sachliche, sehr moderne Romanze, die Thomas Sutter für das Kinder- und Jugendtheater ATZE ausgeheckt hat. (...) Welche Leidenschaft aber unter der Oberfläche brodelt, zeigen die Tänzer Anne Poncet-Staab und Edsel Scott quasi als lebendig gewordenes Unterbewusstsein in der phantasie-vollen Choreographie von Yoshiko Waki (...) Eine gelungene, teils poetische, teils äußerst temperamentvolle Regieleistung von Matthias Witting und eine wunderbar heiter-melancholische Liebesgeschichte, die bei allen Altersklassen mitten ins Herz trifft.“ Berliner Morgenpost
„Ein Stück für Kinder und Jugendliche, das nicht nur amüsant und lehrreich ist, sondern auch auf einfache und doch wunderbare Weise Schauspiel, Musik und Tanz miteinander verbindet (...) Die Geschichte vom Wachsen und Werden, Verblühen und Vergehen wird auch von zwei Tänzern mit spielerisch leichtfüßigem, gelegentlich auch surreal-expressivem Körpereinsatz choreografisch bebildert (...) von einem 14-köpfigen Orchester mal sanft und zärtlich, mal zupackend und wuchtig begleitet (...) Eine zeitlose Geschichte von Liebe und Sehnsucht, Traum und Utopie.“
Märkische Allgemeine
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Premiere: 15.10.2006
Zwei Menschen, vier Begegnungen und ein Aufbruch.
Mit der Musik von Antonio Vivaldi.
Buch und Produktion: Thomas Sutter
Regie: Matthias Witting
Musikalische Leitung: Thomas Lotz
Choreographie: Yoshiko Waki
Das Programmheft zum Atze-Theaterstück Vier Jahreszeiten können Sie zum Preis von 3,50 Euro im ATZE-Shop bestellen.
Mit den „Vier Jahreszeiten“ bietet ATZE nach „Bach“ ein neues Highlight, das Schauspiel, klassische Musik und modernen Tanz auf eindrucksvolle Weise verbindet (mehr...)
Zwei Schauspieler und zwei Tänzer erzählen eine zeitgemäße Geschichte von der Anziehungskraft der Liebe in vier Jahreszeiten und greifen Vivaldis musikalische Motive ebenso auf wie zentrale Themen aus seinen Sonetten. Die optimistische Grundstimmung der Kindheit (Frühling), die Furcht vor der Zerstörung der Ernte (Sommer), das lüsterne Beutemachen (Herbst), das brüchige Eis und die Sehnsucht nach Wärme (Winter) sind zentrale Handlungsmuster und Ausgangspunkte für kreative Tanzchoreographien.
Das Ergebnis: ein poetische Liebesgeschichte mit der emotionalen Kraft von Vivaldis Meisterwerk live gespielt von einem 13-köpfigem Streichorchester.
Wie bei „Bach Das Leben eines Musikers“ bietet die Ästhetik des vielschichtig angelegten Stücks Theatergenuss für Menschen von 9-99 Jahren. Bei den „Vier Jahreszeiten“ handelt es sich jedoch nicht um eine historisch angelegte Inszenierung, sondern um eine Liebesgeschichte im Hier und Jetzt.
Neu bei ATZE und ein echtes Highlight sind die Tanzchoreographien von Yoshiko Waki, die von den Tänzern Anne Poncet-Staab und Edsel Scott mit Hingabe umgesetzt werden.
Yoshiko Waki, die als Choreographin zuletzt u.a. an der Komischen Oper und Volksbühne Berlin überzeugte, gilt der Fachzeitschrift tanzdrama als „wildes Wesen“, die Themen wie „Zwang, Sucht, Konsum und psychische Abgründe“ mit „skurriler Komik“ paart. Nach Solo-Engagements als Tänzerin u.a. für Johann Kresnik, Vivienne Newport und der Tanzcompagnie Rubato, arbeitet sie seit 1998 als freie Choreographin in Berlin, Bremen, Münster und Darmstadt.

Buch : Thomas Sutter
Regie: Matthias Witting
Musikalische Leitung: Thomas Lotz
Choreographie: Yoshiko Waki
Bühnenbild: Urs Hildbrand
Kostüme: Marie Landgraf
Lichtdesign: Uwe Grünwald
Tontechnik: Jasper Diederich
Darsteller: Thomas Sutter, Simone Witte, Thomas Lotz, Stephan Hoppe, Hartwig Nickola
Tänzer: Anne Poncet Staab, Edsel Scott
Erste Geige: Michael Yokas / Matthias Erbe
Streichorchester in Kooperation mit Musikschule Fanny Hensel
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