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BACH. Das Leben eines Musikers.

Stückinhalt

Das Musiktheaterstück von Thomas Sutter ist inspiriert von der Bach-Biographie von Klaus Eidam, nimmt aber auch Quellen aus anderen Bach-Biographien und weiteren Texten mit auf.

BACH ist eine szenische Biographie und ein Musiktheaterstück mit Bachscher Originalmusik, Kammerorchester und Chor. Das Stück zeichnet sich durch eine inhaltliche und dramaturgische Dreiteilung aus.

Teil 1 (Kurzversion und Langversion): „Ouvertüre: Ein Lebenstraum“ erzählt von der Kindheit und Jugend Bachs und endet auf der beruflichen Ebene mit Bachs erster Anstellung als Organist in Arnstadt und auf der privaten Ebene mit seiner ersten Hochzeit mit Maria Barbara.

Teil 2 (Kurzversion/Langversion) „Menuett: Im Dienst der Mächtigen“ erzählt auf der beruflichen Ebene die höfische Geschichte in Weimar und Köthen und die Konflikte mit den spätfeudalen Strukturen. Musikalisch stehen hier die weltlichen Werke Bachs im Vordergrund. Auf der privaten Ebene kulminiert die Handlung Mitte des 2. Teils im Tod von Ehefrau Maria Barbara und der Begegnung mit Anna Magdalena.

Teil 3 (Langversion) „Passion: Von der bürgerlichen Ignoranz“ erzählt auf der beruflichen Ebene von den Konflikten mit dem Bürgertum und die einengenden Bestimmungen, die mit der Stelle des Thomas-Cantors in Leipzig einhergehen. Musikalisch steht Bachs Kirchenmusik im Vordergrund. Das Stück endet mit der Augenoperation und dem Tod Bachs.

Auswahl der verwendeten Musikliteratur

Insgesamt werden ca. 35 Musikstücke aus der Feder des großen Komponisten verwendet und in theatralisch angemessener und den Szenen angepasster Form präsentiert.
Ouvertüre C-Dur BWV 1066, 1. Satz

Toccata und Fuge d-moll BWV 565

Choral Nun danket alle Gott BWV 252
(Orgelvorspiel BWV 657)

Bauernkantate BWV 212, Nr. 1 Sinfonia, Presto, 22. Arie

Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit / Actus tragicus BWV 106,
Sonatina

Sonata a-moll BWV 967

Capricio B sopra la lontananza del fratello dilettissimo
BWV 992, 5. Aria di Postiglione

Invention BWV 772

1. Brandenburgisches Konzert BWV 1046, 2. Adagio

Jesu meine Freude BWV 358 (Orgelbüchlein BWV 610)

Wer nur den lieben Gott lässt walten BWV 434

Johannes-Passion BWV 245 , 1. Chorus

Gelobet sei der Herr, mein Gott BWV 129, 1. Chorus

3. Brandenburgisches Konzert BWV 1048, 1. Satz

Chr. Petzold, Menuett BWV Anh. 114

Das Wohltemperierte Klavier I, Präludium C-Dur BWV 846

Chromatische Fantasie und Fuge BWV 903

Aria di Giovannini BWV 518 Ouvertüre D-Dur BWV 1068, Air

O holder Tag, erwünschte Zeit BWV 210, 10. Arie

Die Elenden sollen essen BWV 75, Schlusschoral

Das Wohltemperierte Klavier 1, Fuga XVI BWV 861

Matthäus-Passion BWV 244, Schlusschor

Weihnachts-Oratorium BWV 248, 1. Coro Jauchzet, Frohlocket

Oster-Oratorium BWV 249, 2. Adagio



Szenenfolge

Die Szenenfolge des Stückes sieht zahlreiche Rückblenden vor (im Folgenden rot markiert), die besonders im dritten Teil aus dramaturgischen Gründen als Klammer fungieren.

Prolog Musikalische Ouvertüre
Szene 1 Orgelempore der Neuen Kirche Arnstadt 1706
Begegnung Bachs mit Maria Barbara
Szene 2 Marktplatz in Eisenach 1694
Das Vermächtnis des Vaters
Szene 3 Friedhof Eisenach 1695
Tod des Vaters
Szene 4 Musikzimmer in Ohrdruff 1695
Cembalounterricht durch den älteren Bruder
Szene 5 Orgelempore der Neuen Kirche Arnstadt 1706
Bach erklärt Maria Barbara die Königin der Instrumente.
Szene 6 Musikzimmer in Ohrdruff 1695
Bach schreibt heimlich in der Nacht das Notenbuch des Bruders ab.
Szene 7 Orgelempore der Neuen Kirche Arnstadt 1706
Bach erzählt von seiner Schulzeit.
Szene 8 Chorzimmer Michaeliskloster Lüneburg 1705
Bach bricht die Schule ab, um endlich als Musiker zu arbeiten.
Szene 9 Orgelempore der Neuen Kirche Arnstadt 1706
Bach und Maria Barbara werden vom Pfarrer auf der Empore erwischt.
Szene 10 Marktplatz Arnstadt am selben Abend
Schlägerei mit seinen Schülern
Szene 11 Rathaussaal Arnstadt 1706
Tribunal der Ratsherren über den ungewöhnlichen Organisten
Szene 12 Orgelempore der Neuen Kirche Arnstadt 1706
Bach erklärt Maria Barbara seine Liebe.
Szene 13 Vor der Kirche Dornheim 1707
Bachs Hochzeit mit Maria Barbara

- Pause -
Teil 2
Szene 14 Vor Bachs Haus in Weimar 1708
Begrüßung in Weimar durch den Kanzler des Herzogs Wilhelm Ernst
Szene 15 Schloss Weimar 1714
Der Herzog erlässt ein Gesetz für mehr Ordnung und Sittsamkeit. Bach erhält seine erste Gehaltserhöhung.
Szene 16 Schloss Weimar 1717
Bach gerät in eine höfische Intrige
Szene 17 Wohnung Bachs Weimar 1717
Bach wird nach Dresden zu einem Musikerwettstreit eingeladen.
Szene 18 Am Dresdner Hof 1717
Bach am Hof in Dresden.
Szene 19

Landrichterstube Weimar 1717
Der Herzog hat Bach festgesetzt, um seinen Weggang nach Köthen zu verhindern. Maria Barbara kämpft um die Freilassung.

 - Ende der Kurzversion -

Szene 20 Schloss Köthen 1720
Herzog Leopold stellt Bach die Sängerin Anna Magdalena Wilcken vor.
Szene 21 Vor Bachs Haus in Köthen 1720
Maria Barbara ist gestorben.
Szene 22 Am Grab Maria Barbaras Köthen 1720
Szene 23 Bachs Wohnung Köthen 1721
Leopold rät Bach, wieder zu heiraten.
Szene 24

Schloss Köthen
Leopold heiratet Henrietta von Bernburg, die für Musik nichts übrig hat. Bach spürt, dass er Köthen verlassen muss.

- Pause -

Teil 3
Szene 25 Sterbebett Bachs Leipzig 1750
Anna Magdalena bringt ihrem todkranken Mann zum 28. Hochzeitstag eine Blume ans Bett.
Szene 26 Thomasschule Leipzig 1725
Bach findet an seiner neuen Wirkungsstätte unhaltbare Zustände vor.
Szene 27 Thomaskirche Leipzig 1725
Antrittskantate Bachs mit dem Thomanerchor
Szene 28 Weinstube Leipzig eine Stunde später
Wie man in Leipzig Politik macht. Bach erklärt Bürgermeister Lehmann, was eine Fuge ist.
Szene 29 Wohnung Bachs Leipzig 1729
Bach hofft, mit der Matthäus-Passion endlich die Stadtväter zu überzeugen.
Szene 30 Thomaskirche Leipzig 1729
Die Aufführung der Matthäus-Passion sorgt für Aufruhr.
Szene 31 Bachs Wohnung Leipzig 1749
Bach ist fast blind. Der berühmte Okkulist Taylor operiert seine Augen.
Szene 32 Bachs Sterbebett Leipzig 1750
Anna Magdalena wacht an Bachs Bett.
Epilog „Im Himmel“ 2005







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