Bach.
Das Leben eines Musikers.
Die Premiere des Stücks fand am 23. September 2005 im Großen Saal unseres Hauses statt. Termine finden Sie in unserem Spielplan
Das Programmheft zum Atze-Theaterstück BACH können Sie zum Preis von 3,50 Euro im ATZE-Shop bestellen.
Zwei Aufführungsversionen
Bach 1 als Kurzversion für Kinder bzw. Schüler ab 9 Jahren.
Dauer: 120 Minuten incl. 1 Pause.
Bach 1-3 als Langversion für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene. Dauer: 180 Minuten plus 2 Pausen.
Bach 1
Bach 1 erzählt die Lebensgeschichte Bachs von dessen Kindheit bis zur Einkerkerung und späteren Freilassung aus dem Gefängnis in Weimar. Im Mittelpunkt steht der faszinierende Weg des kleinen Johann Sebastian, der schon als Kind davon träumt, ein großer Musiker zu werden und die Verwirklichung dieses Lebenstraumes gegen alle Widrigkeiten mit leidenschaftlicher Konsequenz verfolgt.
Die Inszenierung lädt ein, in eine längst vergangene Zeit mit heute nur schwer vorstellbaren Lebensbedingungen einzutauchen und bringt das große Genie Bach als Menschen näher. Das Stück präsentiert mit Kammerorchester und Chor ausschließlich Bach’sche Originalmusik und macht Kinder so mit bedeutenden Werken der klassischen Musik vertraut.
Bach 1-3
Diese Langversion bietet die gesamte Lebensgeschichte Bachs von der Kindheit bis zum Tode an. Vorrangige Themen sind hier neben der Musik auch die politischen und gesellschaftlichen Umstände der damaligen Zeit. Der Zuschauer wird Zeuge der höfischen Verhältnisse in Weimar und Köthen und zeigt dabei Bachs Konflikte mit den absolutistischen Landesfürsten auf. Die Ignoranz des aufstrebenden Bürgertums in Leipzig macht Bach später ebenso zu schaffen und so sieht er sich inakzeptablen Weisungen des Magistrats gegenüber, die mit der Stelle des Thomas-Kantors einhergehen. Mit der Augenoperation Bachs in Leipzig 1750 findet das Stück seinen dramatischen Höhepunkt und Abschluss.
Regisseur Matthias Witting erzählt die 3-stündige Geschichte mit dramaturgischem Geschick, feinem Witz und großen Gefühlen. Als Bachs zweite Frau Anna Magdalena sorgt die internationale Opernsolistin Sabine Paßow für gesangliche Höhepunkte.
„Diese wirklich mutige Inszenierung ist von der ersten bis zur letztenMinute dermaßen faszinierend, spannend und unterhaltsam, dass 10minütiger tosender Beifall im voll besetzten Theatersaal keine Seltenheit ist. Absolut empfehlenswert!"
www.berlin-familie.de
Autor Thomas Sutter hat die wichtigsten Stationen aus Bachs Vita zu einem beeindruckenden, lebensübergreifenden Kaleidoskop zusammengefügt. (...) Regisseur Matthias Witting erzählt die gut dreistündige Geschichte mit feinem Witz und großen Gefühlen.
Das Ensemble des Musiktheaters Atze leistet dabei Beachtliches: 16 Schauspieler schlüpfen höchst authentisch und in opulenter Ausstattung in insgesamt 138 Rollen, live begleitet mit den hervorragenden Bach-Interpretationen eines 13köpfigen Kammerorchesters. Dabei gelingt das Kunststück, das Gestern ins Heute zu holen. Vor allem durch die lebendige, impulsive Leidenschaft Bachs (Mirko Böttcher). Diese Aufführung ist sehens-, hörens- und empfehlenswert.
Berliner Morgenpost 27. September 2005
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Die Leitung
Thomas Sutter (Buch und Produktion)
Matthias Witting (Regie und Dramaturgie)
Thomas Lotz (Musikalische Leitung)
Das Ensemble
Eva Blum (Das Schicksal) Heleen Joor (Maria Barbara u.a.)
Sabine Liebisch (Bachs Magd u.a.)
Sabine Paßow (Anna Magdalena)
Simone Witte (Herzogin Henrietta u.a.)
Falk Berghofer (Herzog Leopold von Köthen u.a.)
Mirko Böttcher (Bach)
Matthias Eysen (Herzog von Weimar und der alte Bach)
Oliver Frendo (der junge Bach)
Stephan Hoppe (Arnstadter Pfarrer u.a., Cembalo)
Urban Luig (Kanzler Rheinbaben u.a.)
Hartwig Nickola (Ratsherr in Arnstadt, Kontrabass)
Das Orchester
Gisela Bender (Violine)
Jutta Berens (Violine)
Grace Flindell (Oboe)
Doris Gräfe (Bratsche)
Nicola Heinze (Oboe)
Karen Lorenz (Bratsche)
Cornelia Michalek-Dichantz (Violine)
Erika Spalke (Querflöte)
Susanne Wohlleber (Cello)
Dagmar Zieger (Violine)
Andreas Zenke (Fagott)
Christoph Beißwenger (Violine)
Matthias Erbe (Violine)
Philipp Fuhrmann (Violine)
Stephan Hoppe (Cembalo)
Hartwig Nickola (Kontrabass)
Jochen Schneider (Fagott)
Andreas Wenske (Oboe)
Michael Yokas (Violine)
Ausstattung und Technik
Marie Landgraf (Kostümbild)
Urs Hildebrandt (Bühnenbild)
Uwe Grünewald (Lichtdesign)
Jasper Diederich (Tontechnik)
Faszination Bach
BACH ist die erstaunliche Lebensgeschichte eines Menschen und Künstlers, der schon als Kind mit schier unglaublicher Energie seinen Traum verfolgte. Die ATZE Produktion soll die kindliche und erwachsene Neugier anregen, eine Zeitreise in eine Vergangenheit mit heute schwer vorstellbaren Lebensbedingungen anzutreten
In einem umfassenden Künstlerportrait mit Originalmusik präsentiert ATZE das Jahrhundertgenie Bach als Mensch in seiner Zeit, dessen Kämpfe mit den kirchlichen Institutionen und der weltlichen Obrigkeit auch die Menschen im 21. Jahrhundert fasziniert. Die Musik Bachs ist ein weltweit einzigartiges Kulturgut und heute noch so lebendig ist wie damals.
Insgesamt 138 Rollen
ATZE präsentiert zum ersten Mal in seiner Geschichte einen historischen Stoff, bei dessen Darbietung die Schauspieler in historischen Kostümen auftreten. In der Umsetzung werden die außerordentlichen Dimensionen deutlich. Im Stück sind 138 Rollen zu besetzen und mit 450 Kostümteilen, 39 Original-Perücken und 46 Paar Schuhen auszustatten. Der Stoffverbrauch allein für die 31 Frauenrollen beträgt ca. 300 Meter, dazu unendliche Meter an Spitze und ähnliche Verzierungen.
Bühnenfigur Bach mit drei Schauspielern
Der junge Bach wird vom 13-jährigen Marvin Bethke aus Berlin gespielt. Die Schulleitung des Beethoven-Gymnasiums ermöglicht seine Mitwirkung und stellt ihn für alle Aufführungstermine vom Unterricht frei. Der erwachsene und der alte Bach wird von zwei weiteren Schauspielern dargestellt.
Bekannte Opernsolistin
Mit Sabine Paßow konnte ATZE eine international gefragte Opernsolistin engagieren. Die Sängerin war von der Idee des Projekts so begeistert, dass sie spontan ihre Mitwirkung zusagte. Nähere Details siehe im Eintrag auf der Ensemble-Seite!
Orchestermitglieder in kleinen Rollen aktiv
Die ATZE Philosophie, wonach alle Schauspieler auf der Bühne auch ein Instrument spielen müssen, wird hier auf den Kopf gestellt. Viele Musiker des Kammerorchesters werden als Mitglieder des Thomaner-Chores und als Schauspieler in kleinen Nebenrollen aktiv.
Stückinhalt | Verwendete Musikliteratur | Szenenfolge
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