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Ayla, Alis Tochter
Hoch aktuelle Musiktheater-Inszenierung zum Thema Integration versus Parallelgesellschaft. Eine doppelte Liebesgeschichte in einem packenden Familiendrama für alle ab 13 Jahre.

In einer packenden Inszenierung, die Schauspiel, Live-Musik und choreographische Elemente vereint, wirft das ATZE Musiktheater nicht nur einen intensiven Blick hinter die Gardinen der türkisch-muslimischen Community, sondern gestaltet aber auch ein Familienportrait, das uns alle angeht. Im Kern steht dabei die Frage, ob der Mensch durch seine kulturelle und familiäre Sozialisierung bestimmt wird oder die Möglichkeit einer freien, individuellen Entscheidung bleibt.

In der sonst so liebe- und humorvollen Familie Kaya folgen alle einer fast zwanghaften inneren Logik. Als sich die 15-jährige Tochter Ayla in ihren deutschen Mitschüler Jasper verliebt und ihre Eltern Wind davon bekommen, bestellen sie den großen Bruder Murat als Aufpasser. Doch der verliebt sich in Aylas beste Freundin Sarah. Diese Konstellation setzt eine Reihe von Ereignissen in Gang, die sich dramatisch zuspitzen. Dürfen Türken Deutsche lieben? Gibt es eine Lösung ohne Gewalt?

Regisseurin Nicole Oder, die mit „Arabboy“ am Heimathafen Neukölln das deutsche Feuilleton eroberte, wirft mit Dramaturgin Hülya Karci und der musikalischen Leiterin Sinem Altan einen sehr weiblichen Blick auf die von Thomas Sutter (Autor von „Bach“ und „Einstein“) entwickelte Vorlage. Mit großem psychologischen Einfühlungsvermögen gelingt es ihr, die handelnden Figuren zwischen Klischee und Arabeske sowie Melancholie und Tragik zu zeichnen und sie in ihrer inneren Zerrissenheit zu zeigen. Das junge deutsch-türkische Ensemble sorgt dabei für hohe Authentizität.

Die Live-Musik an Klavier, Synthesizer, Baglama, Mey und E-Gitarre verbindet Elemente aus türkischer Volksmusik und türkischem Kunstlied mit moderner Popmusik und Balladen, hinreißend dargeboten von Sängerin Begüm Tüzemen. Kombiniert mit schnellen Beats oder atmosphärischen Flötentönen entsteht ein kulturverbindendes Klangerlebnis. Szenen in der Disco oder im Taekwondo-Studio überzeugen durch mitreißende Choreographien, die durch eine Kooperation mit dem Kurs „Darstellendes Spiel“ der Ernst-Schering-Oberschule in Wedding realisiert werden konnten.
Gefördert von der Georges-Anawati-Stiftung. Anmeldungen unter: 030 695 693 87


Ensemble: (Tourneebesetzungen können abweichen)

Buch: Thomas Sutter Regie: Nicole Oder Dramaturgie: Hülya Karci Musikalische Leitung: Sinem Altan Bühnen- und Kostümbild: Wiebke Meier Schauspieler und Musiker: Tanya Erartsin Ayla Sascha Özlem Soydan Aylas Mutter Elisabeth Milarch Aylas Freundin Sarah Begüm Tüzemen Die Unbekannte; Hassans Mutter Hüseyin Ekici Aylas Bruder Murat Tamer Arslan Murats Cousin Hassan Lukas Hötzel Aylas Freund Jasper Sinan Al-Kuri Aylas Vater Baris Öztürk Der Meister im Taekwondo-Studio; Hassans Vater, Schüler der Ernst-Schering-Oberschule Gesang: Begüm Tüzemen Musiker: Sinem Altan Klavier, Synthesizer und Özgür Ersoy Baglama, Mey und E-Gitarre Licht: Matthias Henkel Ton: Jasper Diederich, Hartwig Nickola, Till Rotter Konzeptentwicklung: Gerhard Drexel Regieassistenz: Julie Mercier Ausstattungsassistenz: Svenja Kuhr Bühnenbau: Dietmar Roepke

Ayla, Alis Tochter

Pressestimmen, Fotoalbum


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Termine:

"Ayla, Alis Tochter" ist momentan nicht im Repertoire.


Ayla, Alis Tochter - Der Trailer

mit freundlicher Unterstützung des RBB

Nachbereitung zu Ayla in Schule oder Theater
Die Theaterpädagogik bietet zusammen mit Schauspielern eine kostenlose Nachbereitung des Theaterstückes an: Wie geht es weiter mit Ayla, Murat und ihren Eltern? Oder hätten sie alles ganz anders machen sollen? Was würdet ihr an ihrer Stelle tun? Diese und weitere Fragen werden zur Diskussion und gleich praktisch und spielerisch auf der Bühne gestellt.




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