Ticket-Hotline
030 817 991 88
tickets@atzeberlin.de
Pressestimmen



„Diese Schelmengeschichte wird im Wechselspiel von Erzählerin, Sängerin und Orchester vorgetragen. Sinem Altan hat eine Musik dazu komponiert, die - mal lyrisch, dann burlesk, mal hintergründig, dann rauschhaft beschwingt - traumwandlerisch sicher jeden Gestus annimmt, der in der Entwicklung der Geschichte angelegt ist. Jazzige Rhythmen mischen sich mit orientalischen Harmonien, und die Bearbeitung eines alten deutschen Volkslieds hat Altan in ihre Keloglan-Musik ebenso integriert wie das Arrangement eines türkischen Traditionals. Die musikalische Integration von Orient und Okzident gelingt ihr dabei aufs Mitreißendste.“
die tageszeitung

„Die Geschichte teilt sich Erzählerin Sascha Ö. Soydan mit der Sängerin Begüm Tüzemen, die mal die Handlung vorantreibt, mal dramatische Momente kommentiert, was ein glückliches Wechselspiel ergibt. Im Rücken haben sie ein elfköpfiges Orchester, weitgehend mit Blechbläsern und Schlagzeugern des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin besetzt, das von Sinem Altan am Klavier geleitet wird. (...) Für „Keloglan“ schrieb sie einen jazzig-verspielten, Bigband-breiten Score, der auch Folkloristisches zitiert. Auf traditionell türkische Weisen greift sie ebenso zurück wie auf das deutsche Volkslied „Kein Feuer, keine Kohle“. Eine harmonische Mischung.“
Der Tagesspiegel

„Voll hintersinniger Ironie erzählt Sascha Ö. Soydan Keloglans Abenteuer. Sie schmatzt und rotzt einen Räuberhauptmann hin, der leibhaftig auf der Bühne zu stehen scheint (...) Die Schlüsselepisode aus dem türkischen Märchen "Keloglan und die Räuberbande", aufgeschrieben von Kemal Kurt, ist nur einer von vielen Momenten, in denen man im Atze Musiktheater von der Wucht der Klänge in den Sitz gedrückt wird. Sinem Altan hat Keloglans Abenteuer mit ihrer ohrwurmenden, oft rasanten Musik für Blechbläser, Schlagwerk und türkische Instrumente beeindruckend illustriert und ergänzt. Sie vergrößert Lust und Schmerz, jagt dabei virtuos Jazz und türkische Volksweisen aufeinander, kombiniert traditionelle Tänze mit Märschen und Walzern (...) und raubt einem mit ihrer zärtlich-sehnsuchtsschwangeren Version des Volkslieds "Kein Feuer, keine Kohle" den Atem. Wenn sie vom Flügel aus die Mitglieder des Rundfunk-Sinfonierorchesters und des YeDo-Ensembles sicher durch die vertracktesten Rhythmen leitet und auf Hochglanz poliert, geht das direkt in die Beine, die Hände, das Herz.“
Berliner Morgenpost

„Sascha Ö. Soydan spricht eine Textfassung, die sich an der orientalischen Rhetorik erfreut und auf Aktualisierungen verzichtet. Sie schnalzt mit der Zunge und macht illustrierende Geräusche, ohne ihre Autorität als Erzählerin einzubüßen (...) Für kraftvolle farbige Ausschmückungen ist Sängerin Begüm Tüzemen zuständig, deren Sopran dem Crescendo der Blechbläser gewachsen ist. Sie changiert zwischen Jazz-Gesang und Musical (...) Die Form der konzertanten Lesung folgt der Idee von Brechts epischem Theater. Die Zuschauer können die Produktion aller Klangbilder nachvollziehen, die Gefühle mitteilen oder Situationen präzisieren. Dass die Aufführung deshalb nicht zu einer akademischen Lehrstunde verkommt, dafür sorgen die effektvollen Rhythmen und der leidenschaftliche Sound – Bigband, euphorisierender Brass, feurige Folklore. Beim Hochzeitstanz kommen auch eine traditionelle Kegeloboe und eine Hängetrommel zum Einsatz.“
Märkische Allgemeine

„Eine wunderbare "Eulenspiegel"-Performance ist dem Ensemble hier gelungen! Wenn das Vorlesen von Geschichten ein Liebesdienst an Kindern ist, dann ist es die konzertante Lesung im Atze Theater erst recht! Die Erzählerin zieht die Zuschauer mit der Geschichte und ihrer Art des Vortrags in ihren Bann: Kinder lachen, Erwachsene glucksen und freuen sich über kleine, klug gesetzte sprachlich-schauspielerische Akzente beim Vorlesen: Man muss ihr einfach zuhören!  Der wunderbare und kraftvolle Gesang von Begüm Tüzemen kontrastiert den eher zurückhaltenden Vortrag der Erzählerin mit temperamentvollen, lebensfrohen Gesangs- und Tanzeinlagen und vom Flügel aus dirigiert Sinem Altan das trefflich agierende Ensemble.  Das Stück hat das richtige Tempo und die richtige Länge, es wechseln sich temperamentvolle Passagen mit eher verhaltenen ab, musikalisch überzeugt die Verbindung von türkischen Elementen und Brass-Ensemble, das passt alles sehr gut zusammen. Die Premiere endete mit lang anhaltendem Applaus und standing ovations. Unbedingt hingehen!“
Arbeitskreis für Schulmusik Berlin-Brandenburg e.V.

ZUSCHAUERSTIMMEN

„Anfangs war ich skeptisch, ob sich unsere Kinder (7 und 8) nicht langweilen werden, wenn nur erzählt wird. Doch mit zunehmender Erzähldauer wurden wir von der tollen Erzählerin und der ausdrucksstarken Sängerin ganz in die Geschichte hineingezogen. (...) Auch die Komposition war der Geschichte wie auf den Leib geschnitten und sie wurde von den engagierten MusikerInnen mit leidenschaftlichem  Engagement interpretiert. Mir war das manchmal ein bisschen zu laut, aber den meisten Besuchern nicht. Danke für diesen anregenden und unterhaltsamen Sonntagnachmittag. Die Kinder und auch wir Eltern kommen gerne wieder.“
Josef Holzhäuser, Vorsitzender im Regionalausschuss Jugend Musiziert, Berlin-Mitte

„Herzlichen Dank für die wunderbare "Keloglan"-Premiere. Die Stimmung meiner Tochter (sieben Jahre alt), die das ganze Wochenende krankheitsbedingt eingetrübt war, hellte sich nach der Premiere  wie durch ein Wunder auf und abends im Bett sagte sie mir, das sei doch ein so schöner Tag gewesen. Es ist unübersehbar, was Musik-Theater bewirken kann. Die Mischung aus raffinierter Musik, mitreißend erzählter Geschichte  und Gesang übte eine große Faszination auf uns Erwachsene und  unser Kind aus. Danke und herzlichen Glückwunsch!“
Friedrich Neumann, Chefredakteur von „MUSIK IN DER GRUNDSCHULE“

„Es war sicherlich eine gute Entscheidung des Theaters, sich für eine szenische Lesung zu entscheiden, die Ihre Wirkung ganz unvermittelt aus der Poesie des Textes und der emotionalen Kraft der Musik bezieht. Präsentiert von sensiblen und humorvollen Musikern sowie drei faszinierenden Künstlerinnen: der Komponistin und souveränen „Bandleaderin“ am Flügel, einer ebenso bezaubernden wie hochartifiziellen Erzählerin, sowie einer Sängerin, deren musikalisches Temperament in wenigen Augenblicken auch den letzten Zuschauer im Saal ansteckte. Mein Sohn (7 Jahre) und ich waren begeistert! Ich hoffe, dass sich die Qualität von ‚Keloglan‘ in Windeseile in ganz Berlin herumspricht.“
Dr. Sebastian Saad, Berlin

„Die Darstellung in einer musikalisch begleiteten Erzählform ist bei uns eher ungewohnt. Aber ganz konzentriert und intensiv lauschte ich der bezaubernden Erzählerin Sascha Ö. Soydan, die mit Mimik, Betonung und Körpersprache die beschriebenen Figuren herrlich hervorhebt. Die Musik spielt dazu grandios mit auch komödiantisch-spielfreudigen Blechbläsern und Schlagzeugern der Brass-Abteilung des Rundfunk-Sinfonieorchesters auf. Mal pompös wie spannende Filmmusik, dann wieder jazzig improvisierend, mit orientalisch eingeflochtenen Tonfolgen, ließen sie mich gespannt verzaubert in Keloglans Heimat entschweben. Das YeDo-Ensemble mit ihren orientalischen Instrumenten unterstreicht den Zauber des Märchens.  Wenn dann aber die Stimme von Begüm Tüzemen erklingt, vibriert es im Theatersaal. Was für eine wunderschöne und kraftvolle Stimme. Gebändigte Frauenpower, die mit kleinen Gesten und Blicken ihre Kraft ausdrücken kann und dadurch die Zuschauer voll in ihren Bann zieht, die immer gespannt warten, wann ihre ganze Sangeskraft zum nächsten Mal explodiert. Zum Ende des Märchens eröffnet sich ein Feuerwerk von Musik, Tanz und Gesang. Da wird pure Lebensfreude in die Instrumente hinein gesungen und hineingetanzt. (...) Dieses Stück hat so viel Feuer, daher liebe ich es.“
Bina Domachowski, Berlin

„Am Sonntag besuchte ich zusammen mit meiner Frau die Premiere von "Keloglan und die Räuberbande".  Auf der Bühne war zuvor ein Orchester mit umfangreichem Schlagwerk aufgebaut, aber wo war da der Platz für das Theater, dachten wir uns. Dann kamen eine Erzählerin und eine Sängerin hinzu, die mit ihren einfühlsamen sehr überzeugenden Auftritten sofort alle in ihren Bann zogen. Assistiert wurde beiden von wirklich hervorragenden Musikern und einer jungen überragenden Komponistin-Dirigentin-Pianistin Sinem Altan, die bei allen noch so brillant und rasanten Szenen auch nicht die kleinste Unsicherheit aufkommen ließ!- Das emotional vielschichtige Märchen an sich ist für Kinder wie Erwachsene  wirklich zu empfehlen, es passt sehr gut nach Berlin und in diese Zeit, wo viel über Migration und Integration geredet wird: Hier findet ein interkultureller Dialog statt, den hoffentlich in den nächsten Wochen noch viele Besucher erleben können!“
Frank Kissig, Regionalausschuss „Jugend Musiziert“, Berlin-Mitte



© Atze 2017 | E-Mail an Atze | Kontakt | Webadmin | Impressum