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Pressestimmen

Froschkönig

„Ein Fest für Schauspieler: Ein Stück über das Ausprobieren von Rollen, über das Spielerische sich finden und überwinden, über die Auseinandersetzung der Geschlechter und Generationen (...) und wie an der Reaktion der Kinder zu erkennen, ein Stück mit hohem Identifikationspotenzial. Freudig loten die beiden Schauspieler die sinnlichen und ekligen, lust- oder machtvollen Seiten ihrer verschieden Bühnenfiguren aus.“ zitty

„Situationskomik und Tragik, kindliche Sehnsüchte und Nöte - beides liegt dicht nebeneinander, wenn Nippes und Stulle zwischen realer und gespielter Welt pendeln. Eben noch sich neckendes Kinder-Paar, im nächsten Moment König und Diener, dann als Hoforchester mit Rap-Improvisation oder später als Frosch und Königstochter - so tauchen sie ab in die Welt des Spiels, das Eigendynamik gewinnt. (...) Das Darstellerduo liefert in frechem Spieldialog Zündstoff für Reaktionen aus dem Publikum. (...) Bernard Niemeyer als Stulle läuft in seiner komödiantischen Frosch-Rolle zur Höchstform auf. Augenrollend, mit dicken Backen hopst und watschelt er zum Vergnügen der Zuschauer über die Bühne, während er per Wasserpistole auf Fliegen zielt.“ Berliner Morgenpost 

„Johanna K. Gast und Bernhard Niemeyer schlüpfen in schnellem Wechsel aus ihren Rollen als Kinder Nippes und Stulle in die der Prinzessin und des Königs, des Dieners und des Froschs und wieder zurück. (...) Die eigentliche Verwandlung zeigen sie durch ihr Spiel. Als Nippes und als Prinzessin mag Johanna K. Gast noch ähnlich als launisches Mädchen erscheinen, als Diener ist sie mit veränderter Stimme und gebeugtem Gang einfach großartig. Und auch Bernhard Niemeyer merkt man an, dass die größte Veränderung - die als Frosch - am meisten Spielfreude bereitet. (...) In den Situationen als König und Prinzessin spielen die beiden dann ein Autoritätsverhältnis durch. Der König zwingt seine Tochter eine Stulle zu essen, die sie verabscheut. Weinend fügt sich das Kind, lässt aber wenig später ihren Ärger am Teddy aus und klebt ihm die Brotreste ins Gesicht. Das ist unheimlich - vor allem, weil ähnliche Situationen zumindest einigen Kindern im Publikum nicht fremd sein dürften.“ Berliner Zeitung

„Kern des Stücks ist dabei weniger der Kuss, auch wenn die Einforderung desselben sich wie ein roter Faden durch die Inszenierung zieht, sondern die Imitation von Verhalten, wie es Kindern von den Erwachsenen vorgelebt wird – mit Autorität, Regeln, Androhung von Strafen. (...) Die sechs- bis zehnjährigen Zuschauer haben hörbar Spaß an der Sache, ebenso die beiden Darsteller. Mit viel Spielfreude schlüpfen Johanna K. Gast und Bernhard Niemeyer von einer Rolle in die andere. Am schönsten ist die Verwandlung von Johanna K. Gast in den Diener. Aus dem launischen Mädchen wird ein alter Mann mit gebeugtem Rücken und schlurfendem Gang, der mit Brummelstimme die autoritären Erziehungsmethoden des Königs verurteilt und damit die Position der Kinder einnimmt.“ Neues Deutschland



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