Heut’ morgen bin ich aufgewacht
Ref.: Heut’ morgen bin ich aufgewacht,
da ist mir was passiert.
Alles, was ich machte,
alles war verkehrt.
Meine Mutter schimpfte schon:
Mensch Thomas, paß doch auf!
Doch mein Vater lachte nur,
er lachte nur ganz laut.
Heut’ morgen bin ich aufgewacht,
da ist mir was passiert.
Als ich aus meinem Bett rausstieg
und in die Schuhe schlüpfte,
da steckte ich das rechte Bein
in den linken Schuh
und folglich dann das linke Bein
in den rechten Schuh hinein.
So stand ich dann mit Entenfüßen
da und hüpfte
durch die ganze Wohnung
bis zum Badezimmer.
Dort stellte ich mich unter die
schöne warme Dusche.
Ich duschte lang und wurde wach,
doch ach, oh je!
Ich hatte glatt vergessen,
mir das Nachthemd auszuziehen.
Wie ein nasser Lappen klebte es
an meiner Haut!
Igitt!!
Doch das war noch nicht genug,
es kam noch viel, viel schlimmer.
Als ich mir die Zähne putzte,
nahm ich nicht wie immer
Zahnpasta nein!
mit schwarzer Schuhcreme
putzte ich mir
meine Zähne.
Und als ich mich kämmen wollte,
nahm ich keinen Kamm, nein,
mit der Toilettenbürste kämmte ich mein Haar.
Und als ich dann pinkeln mußte,
wißt ihr, was ich tat
Ich pinkelte ins Waschbecken!
Ref.: Heut’ morgen ...
Kleiner Mann
Es war einmal ein kleiner Mann,
der hatte schöne Schuhe an,
die liebte er fast so sehr
wie seinen weichen Kuschelbär.
Doch eines Tages sprach die Mutter:
Mein Kind hör zu,
wir gehen jetzt und kaufen
dir ein paar neue Schuh’.
Wozu brauch ich denn neue Schuhe,
fragt der kleine Mann.
Die alten schönen schwarzen
zieh’ ich doch gerne an.
Die Sohlen haben zwar Löcher,
der große Zeh guckt raus,
sie schlabbern noch und nöcher,
doch sie sehen spitze aus!
Ach Junge, sagt die Mutter,
erzähl’ doch keinen Quatsch.
Wir gehen jetzt ins Schuhgeschäft,
am Spreewaldplatz.
Dort hab’ ich schöne Schuh’ gesehen,
die waren ganz apart,
rote Winterstiefel
für 22 Mark.
Na warte, denkt der kleine Mann,
dir werd’ ich’s zeigen.
Von wegen neue Schuhe,
laß’ mich damit in Ruhe.
Und später dann im Schuhgeschäft
paßt kein einziger Schuh,
die Mutter scheint verzweifelt
und sagt: Mein Sohn hör zu.
Ich habe jetzt die Nase voll,
vom Anprobieren
Wir nehmen jetzt das rote Paar,
du wirst es schon kapieren.
Auch wenn sie jetzt noch drücken,
du hast keine Wahl.
Neue Schuhe zwicken,
das ist ganz normal.
Es war einmal ein kleiner Mann,
der hatte Blasen.
Bauchlied
Wenn ich mal ganz traurig bin,
weil keiner mit mir spielt,
spiele ich mit mir allein,
au das find ich toll.
Ich streichel meinen Bauch.
Ich streichel meinen Bauch.
Wenn ich mal ganz traurig bin...
Ich trampel mit den Füssen.
Ich streichel meinen Bauch.
Ich streichel meinen Bauch.
Wenn ich mal ganz traurig bin...
Ich klopf mir auf die Schenkel.
Ich trampel mit den Füssen.
Ich streichel meinen Bauch.
Ich streichel meinen Bauch.
Wenn ich mal ganz traurig bin...
Ich wackel mit dem Hintern.
Ich klopf mir auf die Schenkel.
Ich trampel mit den Füssen.
Ich streichel meinen Bauch.
Ich streichel meinen Bauch.
Wenn ich mal ganz traurig bin...
Ich klatsche in die Hände.
Ich wackel mit dem Hintern.
Ich klopf mir auf die Schenkel.
Ich trampel mit den Füssen.
Ich streichel meinen Bauch.
Ich streichel meinen Bauch.
Wenn ich mal ganz traurig bin...
Ich popel in der Nase.
Ich klatsche in die Hände.
Ich wackel mit dem Hintern.
Ich klopf mir auf die Schenkel.
Ich trampel mit den Füssen.
Ich streichel meinen Bauch.
Ich streichel meinen Bauch.
Wenn ich mal ganz traurig bin...
Ich popel in der Nase.
Ich klatsche in die Hände.
Ich wackel mit dem Hintern.
Ich klopf mir auf die Schenkel.
Ich trampel mit den Füssen.
Ich streichel meinen Bauch.
Ich streichel meinen Bauch.
Wenn ich mal ganz traurig bin...
Ich raufe mir die Haare.
Ich popel in der Nase.
Ich klatsche in die Hände.
Ich wackel mit dem Hintern.
Ich klopf mir auf die Schenkel.
Ich trampel mit den Füssen.
Ich streichel meinen Bauch.
Ich streichel meinen Bauch.
Abschiedslied
Mein Schatz, sei nicht so traurig,
doch ich muß jetzt gehen.
Ich weiß genau, wir werden uns
bald wiedersehen.
Ich denk an dich die ganze Zeit,
am Tag und in der Nacht,
und schlaf ich ein, dann hab ich mir
für dich etwas ausgedacht.
Spür den Wind,
spür, mein Kind,
bald komm ich zu dir.
Spür den Wind,
spür, mein Kind,
bald bin ich bei dir
Ich fang mir eine Wolke
und geb’ ihr einen Kuß.
Ich flüster ihr in’s Ohr, daß
sie dich finden muß.
Du liegst in deinem Bett und lachst,
es weht ein leichter Wind,
du spürst den Kuß der Wolke sacht,
du, mein geliebtes Kind.
Spür den Wind
spür, mein Kind,...
Am linken und am rechten Fuß,
die ihn ganz schrecklich plagten.
Drum weinte er den alten Schuhen
ein paar Tränen nach.
Ich glaube, er weinte,
den ganzen Donnerstag,
und dann auch noch die ganze Nacht
bis zum Freitag früh.
Am Morgen endlich hatte er
die rettende Idee:
Dort wo die Schuhe drücken,
es hat doch keinen Zweck,
da schneid ich, denkt der kleine Mann,
das Leder einfach weg!
Au Mann, gab das’n Ärger,
die Mutter tobte -
noch viel doller tobt der Vater.
Doch was sollen sie machen,
passiert ist halt passiert.
Das beste ist sie lachen,
das wär’ doch nicht verkehrt.
Platz da
In der Stadt ist eine Enge,
jede Ecke nur Gedränge.
Ref.: Platz da,
ich brauche Platz da,
ich brauche Platz,
Mama, ich brauch’ Platz.
Immer sind die Straßen voll,
ich weiß nicht, wo ich spielen soll.
Ref.: Platz da ...
Das da soll ein Spielplatz sein
Mensch, der ist doch viel zu klein.
Ref.: Platz da ...
Manchmal träume ich von Wäldern
und von riesengroßen Feldern.
Überall ist Platz für mich
und natürlich auch für dich.
Manchmal träume ich von Straßen,
auf denen Autos nicht mehr rasen.
Jeder sagt, der Traum ist schön,
doch vom Träumen,
wird er niemals
in Erfüllung gehen.
Ref.: Platz da ...
Ich möchte dich so gerne
einmal küssen
Ref.:. Ich möchte dich so gerne einmal küssen,
ob du’s willst, daß weiß ich nicht genau.
Ich möchte dich so gerne einmal küssen,
bitte tu was, daß ich mich trau!!
Jeden Morgen, wenn ich in die Schule geh’,
dann denk ich nur an dich,
ich freu mich auf dein Lachen und dein fröhliches Gesicht,
ich denke nur an dich.
Ref.: Ich möchte dich so gerne einmal küssen...
Steh ich auf dem Schulhof ganz dicht neben dir,
dann zittern mir die Knie.
Dann spüre ich es ganz genau: Ich liebe dich.
Doch liebst du auch mich
Ref.: Ich möchte dich so gerne einmal küssen...
Bumm bänge bänge bänge bäng bumm bumm,
mein Herz schlägt wild,
ich glaub, ich bin verliebt.
Bumm bänge bänge bänge bumm bang bumm,
na klar, ich bin verliebt!
Ref.: Ich möchte dich so gerne einmal küssen...
Ich küß dich auf die Augen, auf den Mund, auf’s Ohr,
jetzt und auch nachher.
Und wenn es uns gefällt, dann küssen wir uns noch
viele Jahre mehr,
noch viele Jahre mehr.
Mein Bruder
Mit meinem Bruder teil ich mir
ein kleines Kinderzimmer.
Doch weil er zwei Jahre älter ist,
streiten wir uns immer.
Wenn ich mal meine Ruhe will,
ist er bestimmt ganz laut,
und ist es einmal umgekehrt,
weißt du, wer mich dann haut
Ref.: Mein Bruder,
mein großer Bruder stänkert nur mit mir.
Ich finde ihn gemein, gemein,
er soll nicht nicht mehr mein Bruder sein.
Spiel ich mit meiner Eisenbahn,
dann guckt er manchmal neidisch.
Dann kommt er an und spielt mit mir,
und ich, na klar, ich freu mich.
Doch spielt er dann mit seinen Freunden
und ich möcht auch mitmachen,
dann sagt er: Du bist viel zu klein,
und alle seine Freunde lachen.
Ref.: Mein Bruder ...
Mit meinem Bruder möchte ich
mich eigentlich vertragen.
Ich möchte mit ihm spielen, ihm
Ich hab dich gerne sagen.
Doch spüre ich, daß ich ihn mag
dann streiten wir uns immer
in unserem viel zu kleinen
Kinderzimmer.
Ref.: Mein Bruder ...
Aber ich will mich mit ihm nicht streiten.
Ich will mich mit ihm vertragen und ganz tolle
Sachen zusammen machen, so wie Brüder das immer
machen, nicht immer schlagen und streiten, nein, vertragen.
Der letzte Schrei
Was ist denn schon dabei,
wenn’s regnet wird die Erde naß,
wenn’s regnet, dann wächst grünes Gras,
wenn’s regnet stehe ich mit dir
im Regen vor der Gartentür.
Was ist denn schon dabei,
das ist der letzte Schrei!
Langeweile
Ich sitz’ hier
und spucke meine Spucke,
weil ich sie nicht schlucke,
einfach von hier oben
auf den Boden,
denn ich habe
Langeweile.
Alle meine Freunde
sind verschwunden,
schon seid Stunden
sitz ich hier alleine,
schmeiße Steine
gegen meine
Langeweile.
Meine Langeweile
ist so doll,
ich frag: Was soll
ich denn bloß machen
Ich kann nicht einmal
mehr lachen,
denn ich habe
Langeweile.
Der Spielplatzblues
Neulich auf dem Spielplatz,
ich war mit meinen Freunden da.
Wir spielten Fußball,
ich glaub’, wir spielten schon den ganzen Tag.
Da kamen ein paar Jungen,
sie klauten unseren Ball,
sagten: Wenn ihr fünf Mark habt,
dann kriegt ihr euren Ball!
Ich sag dir ganz ehrlich,
ich hatte ganz schön Schiß.
Eins war klar, sie wollten uns verkloppen,
kloppen, kloppen,
denn sie fühlten sich sehr stark.
Eins war klar, wir hatten wenig Chancen,
Chancen,
denn sie waren wirklich stark.
Julia war die erste,
sie faßte sich ein Herz,
sagte: Also hört mal,
ich hab’ keine Angst!
Wir sind doch zu zehnt
und die anderen nur zu fünft.
Es ist nicht wichtig,
daß die anderen älter sind.
Dann ging sie hinüber
zu den Jungs und sagt: Hört zu!
Wenn ihr mit uns streiten wollt,
nur weil ihr älter seid,
wir haben keine Angst.
Wenn ihr mit uns streiten wollt
und uns verkloppen wollt,
dann fangt doch an!
Dann kam, was kommen mußte,
es gab ’ne riesengroße Schlägerei,
Julia, die war spitze,
sie kloppte sich für zwei.
Und selbst ich, der
sich sonst immer drückt,
habe mich geprügelt.
Ich habe Schrammen im Gesicht,
doch das macht mir gar nichts,
denn die Schrammen tun nicht weh.
Wenn ihr mit uns streiten wollt,
nur weil ihr älter seid,
wir haben keine Angst.
Wenn ihr mit uns streiten wollt
und uns verkloppen wollt,
dann fangt doch an!
Keine Angst,
keine Angst,
wir haben keine Angst
Fritz der Spatz
Fritz der Spatz aus Lichtenrade
hält im Schnabel eine Made,
die er für Luise hat,
der schönsten Meise in der Stadt.
Fritz der Spatz, der piept vergnügt,
weil er ja die Meise liebt,
die grad’ aus dem Süden kommt,
und auch die liebt Fritzen prompt.
So hat Fritz nun seine Meise
und er turtelt mit ihr leise.
Turteln hin und turteln her
heißt bei Fritz, er wird Vater.
Und schon gleich nach ein paar Tagen
hört man dann den Fritze sagen:
Hey Luise, leg ein Ei.
Ich will Kinder, eins, zwei, drei!
Und Luise drückt und drückt,
und dann ruft sie ganz beglückt:
Hey Fritz, im Nest da liegen
Eier, ich glaube sieben!
Hu Kaka Lele
Hu Kaka Lele laka Hu kaka Le
Hu Kaka Lale Laka Hu Kaka Le
Die Nacht war warm, der Mond hing schief,
als ich durch Zimbabwe lief.
Hu Kaka Lele ...
Menschen tanzten vor dem Haus,
jeder sah heut glücklich aus.
Hu Kaka Lele ...
Ein Priester kam und segnete den Boden,
weil es regnete.
Hu Kaka Lele ...
Da freute sich der Urwald sehr
und wuchs und wuchs und wuchs noch mehr.
Hu Kaka Lele ...