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Musiktheater für KinderCDs und Cassetten > Sonne, Sonne > CD-Texte

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Die Lieder der CD "Sonne Sonne"

    Sonne, Sonne.

    Sonne, Sonne, liebe Sonne,
    scheine, was du scheinen kannst,
    weil ich ohne deine Wärme
    niemals richtig leben kann.
    Und macht sich der Frühling breit,
    Sommer, Herbst und Winterzeit,
    alles ist ein Teil von dir,
    alles kommt von dir.
    Und dass ich gut leben kann,
    hier auf dieser Welt,
    geht nur, weil die Sonne sie
    für mich und dich erhellt.

    Meine Mama

    Mama hat heut' schlechte Laune, keiner weiß warum.
    Schon beim Frühstück moserte sie nur an allem rum.
    "Kalter Kaffee, saure Milch, die Wurst ist viel zu fett,
    die Brötchen sind von gestern und Papa noch im Bett".
    Und mein kleiner Bruder hat heut' Nacht in's Bett gemacht,
    jetzt kann ich gut verstehen, dass Mama noch nicht lacht.
    Mama, Mama, bitte sehr,
    Mama, nimm's doch nicht so schwer.
    Ich borg' dir meinen Kuschelbär,
    der tröstet mich und sicherlich
    ausnahmsweise heut' mal dich.
    Mama hat heut' schlechte Laune, ich weiß nicht warum.
    Den ganzen Tag schon nörgelte sie nur an allem nur rum.
    "Das Bild hängt schief, der Kühlschrank stinkt,
    das Klo ist ganz verschmiert,
    der Wasserhahn tropft immer noch und ist nicht repariert".
    Mein Bruder hüpft im Bett herum, dass es zusammenkracht,
    jetzt kann ich gut verstehen, dass Mama noch nicht lacht.
    Mama hat heut' schlechte Laune, keiner weiß warum.
    Sie spricht nicht mehr, sie sagt kein Wort,
    ist Mama vielleicht stumm
    Auf einmal steht mein Kuschelbär mit Blumen in der Tür,
    und einem Gruß von Papa und sagt ganz lieb zu ihr:
    "Wir lieben dich, auch wenn du heute schlechte Laune hast".
    Und haste nicht gesehen, wie Mama wieder lacht.


    Träume deine Träume

    Wenn ich groß bin, bau' ich mir ein Haus,
    da schau' ich mit meinen Kindern raus.
    Und wenn ein Sturm aufzieht, pfeife ich ein Lied.
    Wenn ich groß bin, bau' ich mir ein Haus.
    Wenn ich groß bin, kauf' ich mir ein Buch.
    Ein ganz spannendes, das ich schon lange such'.
    Da les' ich dir draus vor und flüster' dir in's Ohr.
    Wenn ich groß bin, kauf' ich mir ein Buch.
    Träume, deine Träume wachsen
    langsam wie die kleinen Bäume.
    Manche platzen, manche wachsen neu.
    Wenn ich groß bin, werd' ich Polizist,
    ein ganz mutiger, der nie was vergisst.
    Ich rase mit Lalü los und komm' zu früh.
    Wenn ich groß bin, werd' ich Polizist.
    Wenn ich groß bin, werd' ich Astronaut,
    der mit Düsen in's weite All abhaut.
    Dort spiel ich Volleyball, mit Käpt'n Kirk im All.
    Wenn ich groß bin, werd' ich Astronaut.
    Träume, deine Träume ...


    Fliegen

    Fliegen sind unheimlich keck,
    ärgern dich und fliegen weg.
    Fliegen fliegen mit den Winden,
    kommen, brummen und verschwinden.
    Fliegen lieben alten Käse,
    Fliegen lieben Sonnenschein.
    Lieben Fliegen sich im Fliegen
    oder liegen sie dabei
    Fliegen sind unheimlich keck,
    ärgern dich und fliegen weg.
    Fliegen gibt's seit tausend Jahren,
    ganz egal, wohin wir fahren.
    Fliegen gibt's an allen Orten,
    Fliegen gibt es vielerlei.
    Lieben Fliegen sich im Fliegen
    oder liegen sie dabei
    Lieben Fliegen sich im Fliegen
    oder lieben Fliegen Ziegen,
    lieben Fliegen sieben Dieben
    oder schmieden Fliegen Frieden,
    fliegen biegen Fliegen Siegen
    oder lieben Fliegen Bieben,
    schmiegen wiegen Fliegen gieben,
    biegen Fliegen lieben Bieben,
    lieben dieben hieben rieben,
    ib'm wieben di bidi


    Ein kleiner Stein in meinem Schuh

    Ein kleiner Stein in meinem Schuh
    drückt mich, drückt mich.
    Ein kleiner Stein in meinem Schuh
    zwickt mich, zwickt mich,
    ganz vorn am großen Zeh
    pikt er und tut weh,
    dass ich nicht laufen kann.
    Ich fang' zu humpeln an.
    Ein kleiner Stein in meinem Schuh
    drückt mich, drückt mich.
    Ein kleiner Stein in meinem Schuh
    zwickt mich, zwickt mich.
    Jetzt kann ich nicht mehr gehen,
    drum bleib ich einfach stehen
    und während ich so steh',
    da kommt mir die Idee.
    Ein kleiner Stein in meinem Schuh
    drückt mich, drückt mich.
    Ein kleiner Stein in meinem Schuh
    zwickt mich, zwickt mich.
    Ich hol' den Stein heraus
    und hebe ihn gut auf
    und hab' für immer dann
    einen neuen Talisman.
    Ein kleiner Stein in meinem Schuh
    drückt mich, drückt mich.
    Ein kleiner Stein in meinem Schuh
    zwickt mich, zwickt mich.
    Ich wackel' mit dem Zeh,
    jetzt tut's mir nicht mehr weh.
    Ich freu' mich, Mannomann,
    dass ich wieder laufen kann.


    Dunkelheit

    Manchmal, wenn es dunkel ist,
    bin ich ganz allein.
    Dann bekomm' ich Angst
    und möchte' am liebsten ganz laut schreien.
    Doch ich trau' mich nicht zu schreien,
    denn ich stell mir vor,
    so ein Geist erschreckt sich dann
    und beißt mir in mein Ohr.
    Dunkle, dunkle Dunkelheit,
    die ich oft nicht mag,
    zieht ganz langsam ihre Bahn
    nach jedem Tag.
    Und dann stehe ich ganz still
    und rühr' mich nicht vom Fleck.
    Schaue dorthin, wo der Geist stand,
    doch der Geist ist weg.
    Trotzdem pfeife ich ein Lied
    und singe schrecklich laut,
    dass der Geist das Fürchten kriegt
    und vor Schreck abhaut.
    Doch geh' ich mit dir zusammen
    durch die tiefe Nacht,
    nehm' ich deine Hand, die mich dann
    wieder mutig macht.
    Und ich schaue mir mit dir
    die Nacht zusammen an,
    sehe dann, wie sie mit ihren
    Sternen leuchten kann.
    Spüre ihre sanfte Ruhe, die sich auf mich legt,
    spüre Schlaf und dass mir meine Angst verloren geht.
    Und ich fühle mich geborgen in so einer Nacht,
    merke, dass die Dunkelheit mir sogar Freude macht.


    Dunkelheit

    Tiefe, tiefe Dunkelheit,
    die ich dann auch mag,
    zieht ganz langsam ihre Bahn
    nach jedem Tag.


    Die Mücke und der Kakadu

    Eine Mücke, Mücke, Mücke
    mit Gebiss und mit Perücke
    ist verliebt in eine Kakadu.
    Und der Kaka Kakadu
    haucht der Mücke zärtlich zu:
    "Ach, mein lieber kleiner
    Schnuckel Duckel Du."
    Und der Kaka Kakadu
    küsst die Mücke immerzu
    und die Mücke, Mücke, Mück
    küsst den Kakadu zurück.

    Heute

    Mensch, hab' ich heut' gute Laune,
    so dass ich selbst drüber staune.
    Das wird heut' ein wunderbarer Tag.
    Heute spuck' ich in die Hände,
    laufe über Tisch und Wände.
    Heute mach' ich nur, was ich gern mag.
    Das geht ja echt gut los,
    das ist ja grandios,
    der Tag wird sicher phänomenal.
    Mensch, guck' dir das mal an,
    das ist ja, Mannomann,
    der Tag wird einfach genial.
    Heut lass' ich mir nichts vermiesen,
    kümmer' mich nicht um die fiesen
    Leute. Heute ist das Leben schön.
    Nichts kann mich heut' sauer machen,
    kann heut' über alles lachen.
    Ja, so könnt' es immer weitergehen.
    Das geht ja echt gut los...
    Heute hab' ich keine Sorgen,
    heute denk' ich nicht an Morgen.
    Heut' ist für mich jeder Himmel blau.
    Heute könnt' ich sogar fliegen,
    faul auf Wolke sieben liegen,
    weil ich mich, ja, weil ich mich heut' trau'.


    Flieg mein Drachen

    Mit meinem Drachen fliege ich,
    weit, ganz weit hinauf.
    Der Wind bläst heute stark genug,
    ich pass' gut auf mich auf.
    Ich fliege durch die Lüfte,
    bis hoch in's Himmelszelt,
    und schaue dann hinunter,
    auf meine kleine Welt.
    Flieg, mein Drachen,
    flieg mit mir.
    Ich halt mich ganz doll
    fest bei dir.
    Ich sehe Menschen klein wie Zwerge,
    die spazieren gehen.
    Ich wünsche mir von Herzen,
    dass sie sich gut verstehen.
    Dann winke ich hinunter
    und segel' mit dem Wind
    und hoffe, dass mich alle sehen,
    die grad' alleine sind.
    Bin ich am Abend müde,
    dann gehe ich zur Ruh'.
    Ich greif' mir eine Wolke
    und deck mich damit zu.
    Dann schlaf' ich ein und träume,
    dass es unten auf der Welt
    endlich keinen Krieg mehr gibt
    und jeder sich dran hält.


    Lenes erste Worte

    Oh, Mama, guck'n da Gagaje,
    Papa, Auto - geck.
    Oh, Mama, Nene, aua, aua,
    Dee ham, aua - geck.
    Amut, Keesekuchen backen,
    Nene essen auch.
    Oh, Mama, Papa, Tick-Tack ham,
    Nene, Tick-Tack: putt.
    Mama da, Papa da, Nene da und Amut da,
    Butta, butta, butt. I A, gack gack.


    Oh, Mama, guck 'al, Banehose,
    Nene, Bafe -geck.
    Oh, Mama, Papa, Donne deint,
    Nene, Bassa - geck.
    Oma, Opa, Guckgeug tommt,
    Amut, Guckgeug, tüss.
    Oh, Mama, Nene Bebi ham,
    Bebi, Nenni - geck.

    Lexikon der Babysprache:
    Gagaje = Gitarre; geck = weg; Nene = Lene; Dee ham= ich möchte Tee haben; Amut = Raimund (Freund der Familie)
    Banehose = Badehose; Bafe = Seife; Donne = Sonne; Bassa geck = Wasser (Ebbe u. Flut); Guckgeug = Flugzeug; Bebi ham = Baby haben (Geschwisterwunsch); Nenni = Schnuller


    Im Kalle Talle Tal

    Im Kalle Talle Talle Tal,
    Fliegenstraße 10,
    wohnt meine liebste Freundin
    Die möchte ich wiedersehen.
    Drum steig ich in die Eisenbahn
    und werde zu Jolanka fahren.
    Töff, töff, töff, töff ...
    Im Kalle Talle Talle Ta,
    Fliegenstraße 10,
    wohnt mein liebster Freund.
    Den möcht' ich wiedersehen.
    Drum steig ich in die Eisenbahn
    und werde schnell zu Jakob fahren.
    Töff, töff, töff, töff ...
    Im Kalle Talle Talle Tal,
    Fliegenstraße 10,
    wohnt meine liebste Liebste.
    Die möcht' ich wiedersehen.
    Drum steig' ich in die Eisenbahn
    und werde schnell zu Jule fahren.
    Töff, töff, töff, töff ...


    Otto Dörner

    Otto Dörner
    isst nur Körner,
    jeden Tag fünf Pfund.
    Das findet der gesund.
    Niemals isst er Käse,
    da rümpft er nur die Neese.
    Niemals isst er Fleisch und Wurst
    und hat Otto dann mal Durst,
    trinkt er nur Wasser,
    denn er ist Brausehasser.
    Guck dir mal den Otto an,
    er ist fast zwei Meter lang
    und dünn wie eine Stange.
    Mir wird angst und bange,
    dass er eines Tags zerbricht,
    denn Otto ist ein Leichtgewicht.
    Wenn er mal spazierengeht
    und ein starker Sturmwind weht,
    dauert es nicht lange,
    bis Otto, diese Stange,
    sich im Wind bedenklich biegt,
    weil Otto kaum noch etwas wiegt.
    Jedesmal bei Eis und Schnee
    denk' ich immer nur "Oje!".
    Hoffentlich passiert nichts
    dieser langen Stange,
    dass sie aus Versehen rutscht
    und dabei durch den Gully flutscht.
    Otto Dörner isst nur Körner,
    jeden Tag fünf Pfund.
    Das findet der gesund,
    ich kann ihn nicht daran hindern.
    Ich hoffe, seinen Kindern
    gibt er, was sie essen wollen,
    und nicht nur, was sie essen sollen,
    denn was dem Otto wichtig,
    ist nicht immer richtig.
    Kau, kau. Schmatz, schmatz.
    Schlabber, schlabber. Ah. Oh. Uh.


    Der Walfisch

    Ich bin der Walfisch Lebertran
    und schwimm' durch tiefe Meere.
    Man sagt, dass ich das größte Tier
    hier auf Erden wäre.
    Ich werde zwanzig Meter lang
    und wiege hundert Tonnen.
    Auf meinem Rücken können sich
    tausend Kinder sonnen.
    Ich bin der Affe Chiquita
    und fresse gern Bananen.
    Ich lebte mal in Afrika
    im Kreise meiner Ahnen.
    Jetzt sitz' ich hier im Zoo herum
    und lasse mich begaffen,
    doch manches Mal, da frag ich mich:
    Wer sind hier wohl die Affen


    Komm' mit nach Panama

    Ich hab heut' Nacht geträumt,
    wir wären in Panama.
    Die Sonne schien so heiss.
    Wir lebten dort schon lang.
    Immer, wenn es uns zu heiss wurd',
    sprangen wir in's Meer
    und in die Wellen
    und wir schwammen hin und her.
    Immer, wenn wir Hunger hatten,
    pflückten wir Bananen
    vom Bananenbaum.
    Die schmeckten uns so sehr.
    Komm, pack deine Sachen ein!
    Wir gehen jetzt los nach...
    Komm, pack deine Sachen ein!
    Wir gehen nach Panama.


    Wiedersehen

    Manchmal kommt die Zeit
    und ich muss gehen,
    auch wenn wir uns gerade
    gut verstehen.
    Manchmal ist es schade,
    manchmal ist's okay,
    manchmal ist es ungewiss,
    ob wir uns wiedersehen.
    Adieu, Adieu,
    ich muss jetzt gehen
    Ich freu' mich schon
    auf unser Wiedersehen.
    Manchmal kommt die Zeit
    und ich muss gehen.
    Alles ist gesagt,
    es war sehr schön.
    Manchmal ist es besser so,
    manchmal ist's gemein,
    manchmal tut es weh,
    weil wir uns niemals wiedersehen.
    Adieu, Adieu ...

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