Straßenfeger
Wir Papieraufheber,
wir sind drei Straßenfeger,
wir fegen durch die Stadt.
Schulze, Özgün, Weber,
wir sind drei Straßenfeger,
den Dreck, den fegen wir weg!
Wenn kein Mensch Papier aufhebt,
wenn kein Mensch die Straßen fegt,
ist die Stadt im Nu,
hör zu,
verdreckt, verspeckt,
verdreckt und ganz verspeckt!
Wir Papieraufheber ...
Mit unserem Besen fegen wir,
Blätter, Büchsen und Papier.
Wir fegen jeden Tag,
drum sag
ich dir,
hilf mir
und sammel mal Papier.
Wir Papieraufheber ...
Im Sommer haben wir meist Ruh,
da fegen wir nur ab und zu,
doch beginnt der Herbst,
dann wird
das Blatt
ganz schlapp
und fällt vom Baum herab.
Wir Papieraufheber ...
Jetzt beginnt die harte Zeit,
jetzt beginnt die Besenzeit,
wir fegen jedes Blatt,
das fällt
vom Baum
herab
in einen blauen Sack.
Mein Papa
Mein Papa singt ein Lied vom Wind,
vom Wind, vom Wind, vom Wind.
Das singt er laut für alle Menschen,
die grad traurig sind.
Mein Papa singt wie ein Orkan
gegen Leid und Kummer an,
daß jeder, der grad traurig ist,
die Sorgen glatt vergißt.
Mein Papa singt ein Lied vom Sturm,
vom Sturm, vom Sturm, vom Sturm.
Das singt er in Paris ganz oben
auf dem Eiffelturm.
Mein Papa singt, so laut er kann,
gegen Sturm und Regen an,
daß keinen mehr der Sturmwind stört,
wenn er Papa hört.
Mein Papa singt ein Lied vom Schnee,
vom Schnee, vom Schnee, vom Schnee.
Und dabei trinkt der kranke Jan
ein Glas Kamillentee.
Mein Papa singt die ganze Nacht,
er hat kein Auge zugemacht,
und wenn der nächste Morgen kommt,
ist Jan wieder gesund.
Mein Papa singt ein Lied vom Eis,
vom Eis, vom Eis, vom Eis.
Das singt er, und beim Singen wird ihm
manchmal ziemlich heiß.
Ihm wird so heiß, daß selbst das Eis
bricht, und manches Herz
bewundert, oh wie wunderbar,
meinen Herrn Papa.
brennt der Weihnachtsbaum,
singt die Feuerwehr und ist total vergnügt.
Kommen tausend Leut,
alle sind erfreut,
denn sie alle wissen,
Weihnachten ist heut.
Und dann singen wir
bis nachts um vier
schöne Lieder unter unserem Weihnachtsbaum.
Und dann tanzen wir
einen Weihnachtstanz
und im Ofen brutzelt
unsere Weihnachtsgans.
Fröhliche Weihnacht ...
Fritz hat Kummer
Fritz ist ein kleiner Spatz,
er wohnt im Baum am Rathausplatz
mit seiner schönen Frau,
die ist, wie er genau,
im Winter oft betrübt,
weil es nichts zu fressen gibt.
Fritz hat Kummer,
denn er hat Hunger,
er piept und piept und piept,
weil es nichts zu fressen gibt.
Ach, sagt Fritz zu seiner Frau,
der Winter ist so kalt und grau,
ich finde keinen Wurm
bei Schnee, bei Eis und Sturm,
kein Brötchen, auch kein Brot,
uns droht so große Not.
Fritz hat ...
Gleich neben Fritz, dem Spatz,
wohne ich am Rathausplatz,
ich höre jeden Tag,
wie er piept und klagt,
drum baue ich ein Haus
und stelle es hinaus.
Fritz hat ...
Ich bin schon ganz schön aufgeregt,
weil Fritz vor meinem Fenster steht,
mit seiner schönen Frau,
die piept wie er genau
so laut und ist vergnügt,
weil es was zu fressen gibt.
Fritz hat keinen Kummer,
denn er hat keinen Hunger,
er piept und ist vergnügt,
weil es was zu fressen gibt.
Frühling in der Stadt
Scheint die erste Sonne,
lauf ich aus dem Haus,
scheint die erste Sonne,
ziehe ich die Wintersachen aus.
Ich brauch jetzt keinen Schal mehr,
keine Mütze auf dem Kopf,
denn mich wärmt die Sonne,
die Sonne, sie wärmt mich ganz sacht.
Frühling in der Stadt,
ich hab den Winter satt.
Winter, du warst schön,
doch du sollst jetzt gehen,
bis zum nächsten Jahr,
auf Wiedersehen!
Scheint die erste Sonne,
sind die Nächte manchmal noch ganz kalt.
Scheint die erste Sonne,
stirbt der Winter bald.
Frühling, du kommst langsam
und bringst Blumen mit.
Sieh mal, dort wächst schon ein Grashalm,
Frühling, ich freue mich auf dich.
Frühling ...
Ist der Schnee frisch gefallen
Ist der Schnee frisch gefallen
und die Bäume sind ganz weiß,
ja, dann lauf ich durch die Straßen
und die Stadt ist ganz still und leis.
Ist der Schnee frisch gefallen
und er knirscht unter meinem Fuß,
ja dann lauf ich zu dir rüber
und ich geb dir einen Kuß.
Ich find den Winter wunderschön,
wenn Schnee durch die Straßen weht.
Ich kann die Leute nicht verstehen,
denen es nicht so geht.
Ist der Schnee frisch gefallen
und er fällt mir auf mein Haar,
ja, dann lauf ich durch die Straßen
und die Nacht ist hell und klar.
Ist der Schnee frisch gefallen,
dann lauf ich durch den Schnee,
horch, der Wind schläft in den Wolken,
drum tut die Kälte mir auch nicht weh.
Ich find den Winter ...
Ist der Schnee frisch gefallen, ja, dann back ich,
au, das wird toll,
einen Schneeball und ich schmeiß ihn
und er trifft meinen Bruder voll
auf die Nase und ich flitze,
denn mein Bruder sieht wütend aus,
doch ich hab Glück, denn er stolpert,
und dann rutscht er auch noch aus.
Auf dem Schlitten
Weißt du, warum ich mich so freu
und Purzelbäume schlage
Mein neuer Schlitten, der ist neu,
glaub mir, wenn ich’s sage.
Mein Papa hat ihn mir geschenkt,
hat ihn auch schon bergab gelenkt,
an einem Baum vorbei.
Auf dem Schlitten, auf dem Schlitten
wackel ich mit meinem Po,
bin den Berg hinabgeritten
wie ein kleiner Eskimo.
Auf dem Schlitten, auf dem Schlitten
wackel ich mit meinem Po,
bin den Berg hinabgeritten
wie ein kleiner Eskimo.
Mein neuer Schlitten, der ist grün,
mit den Füßen lenk ich ihn.
Mein neuer Schlitten ist aus Holz,
darauf bin ich stolz.
Den neuen Schlitten liebe ich,
komm setz dich rauf, ich ziehe dich,
durch die ganze Stadt.
Auf dem ...
Komm setz dich rauf, ich zieh dich dann,
wenn du willst zur Rodelbahn.
Die Rodelbahn ist vor der Stadt,
sie ist steil und glatt.
Dort rodeln Achmed und Babett,
Marlene, Dirk und die Annett.
Sie rodeln um die Wett.
Auf dem ...
Mir wird heut angst und bang
mitten auf der Rodelbahn,
denn ich rodel auf dem Bauch,
Julia übt das auch.
Und wer nicht richtig rodeln kann
und wer nicht richtig jodeln kann,
Juppadeladelidela ha ha,
der übt den ganzen Tag.
Auf dem ...
Kommt der Winter über Nacht
Kommt der Winter über Nacht
und hat Schnee und Eis gebracht,
trink ich schnell noch eine Tasse heißen Tee. Ich zieh Schal und Mütze an,
warme Stiefel, na, und dann
renn ich mit Vergnügen
in den Schnee.
Doch es dauert gar nicht lang,
und ich fang zu frieren an,
denn die Kälte ist so kalt, sie tut fast weh.
Die Schneefrau
Ich liebe dich, du schöne Frau
aus kaltem Eis und Schnee.
Mein Herz gefriert
und Gänsehaut
krieg ich, wenn ich dich seh.
Deine rote Nase freß ich,
deine Knopfaugen vergeß ich nie.
Deine Kugeln sind schön dick,
dein Hut aus Blech ist mächtig schick.
Ich liebe dich ...
Kalte Küsse küssen wir
nachts vor jeder Gartentür.
Kugeln albern durch den Park,
unsere Liebe macht uns stark.
Im Winter werd ich manchmal krank
Im Winter werd ich manchmal krank,
hatschi, hatschi, hatschi.
Dann krieg ich Fieber und mach dann:
hatschi, hatschi, hatschi.
Drum trink ich Milch und Hustentee und
lutsch einen Bonbon,
ich gurgel dreimal in der Stund,
und dann bin ich gesund.
Im Winter werd ich manchmal krank,
hatschi, hatschi, hatschi.
Dann krieg ich Fieber und mach dann:
Hatschi, hatschi, hatschi.
Dann krieg ich auch noch Schnupfen.
Drum trink ich ..
Im Winter werd ich manchmal krank,
hatschi, hatschi, hatschi.
Dann krieg ich Fieber und mach dann:
Hatschi, hatschi, hatschi.
Dann krieg ich auch noch Husten
und sowieso der Schnupfen ...
Drum trink ich ...
Im Winter werd ich manchmal krank,
hatschi, hatschi, hatschi.
Dann krieg ich Fieber und mach dann:
Hatschi, hatschi, hatschi.
Dann krieg ich auch noch Halsweh
und dann der doofe Husten
und sowieso der Schnupfen ...
Drum trink ich ...
Im Winter werd ich manchmal krank,
hatschi, hatschi, hatschi.
Dann krieg ich Fieber und mach dann:
Hatschi, hatschi, hatschi.
Dann krieg ich auch noch Schüttelfrost
und mir tut der Hals weh
und dann der doofe Husten
und sowieso der Schnupfen ...
Drum trink ich ...
Leise, ganz leise
Leise, ganz leise, hörst du, wie’s schneit
Leise, ganz leise, dann hörst du’s gleich!
Manchmal wach ich auf in der Nacht
und schau zum Fenster hinaus.
Dann seh ich, jetzt ist es soweit:
Jetzt beginnt die Winterzeit.
Leise, ganz leise ...
Dann mach ich meinen Mund
ganz weit auf
und streck die Zunge hinaus,
eine Schneeflocke winzig klein
schwebt in meinen Mund hinein.
Den Winter find ich schön
Den Winter find ich schön,
den Winter find ich toll.
Und schneit es mal ganz doll,
will ich schnell nach draußen gehn.
Dann hol ich meinen Schlitten raus
und renne in den Park,
denn dort ist eine Rodelbahn,
die find ich affenstark.
Und wer keinen Schlitten hat,
der nimmt ‘nen Pappkarton,
macht sich ganz klein
und setzt sich rein
und rodelt dann davon.
Den Winter ...
Hab ich vom Rodeln dann genug,
mach ich ‘ne Schneeballschlacht.
Ich schmeiß die Bälle mal ganz doll,
aber dann auch mal ganz sacht.
Trifft dich bei unserer Schneeballschlacht
ein Schneeball ins Gesicht
und du weinst, denn das tut weh,
dann tröst ich dich.
Den Winter ...
Im Park gibt’s auch ‘ne Schlitterbahn,
die ist gefährlich glatt.
Es soll dort niemand schlittern,
der davon keine Ahnung hat.
Herr Meier möcht’s probieren,
er rennt und schlittert los,
doch pautzpadautz, er setzt sich hin
und schlittert auf der Hose.
Brennt der Weihnachtsbaum
Brennt der Weihnachtsbaum,
brennt der Weihnachtsbaum,
klingelt es schrimm-bim-bim bei der Feuerwehr.
Kommt der Kommandant eilig angerannt
ruft: Eh, Leut, da hinten gibt’s ‘nen Brand.
Und sie rasen los, mit Ta - tü - ta - ta,
guck mal an, die Feuerwehr,
die ist schon da!
Sie holen die Leiter raus,
stellen sie an das Haus
und sie klettern schnell an unserm Haus hinauf.
Fröhliche Weihnacht überall.
Fröhliche Weihnacht überall.
Brennt der Weihnachtsbaum,
brennt der Weihnachtsbaum,
kommt die Feuerwehr mit einem langen Schlauch.
Haut die Fenster ein,
sagt: Ach, Gott, o nein,
ach, hier brennen nur die Lichter an dem Baum.
Sagt die Omama:
Ach, wer ist denn da,
komm’ Se rein, und sing’n Se mit uns unterm Baum.
Singt die Feuerwehr,
singt ganz schief und quer
und sie singt mit großer Lust
aus voller Brust.
Fröhliche Weihnacht ...
Brennt der Weihnachtsbaum,