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Musiktheater für KinderCDs und Cassetten > Helmut der Hahn > CD-Texte

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Jugendkulturelle
Projekte in Jugendarbeit und Schule

Die Lieder der CD "Helmut der Hahn"

    Guten Tag, ich heiße Thomas

    Guten Tag, ich heiße Thomas.
    Guten Tag, wie geht es Euch?


    Ich möcht euch paar Lieder singen,
    möchte euch zum Klatschen bringen,
    guten Tag, guten Tag, guten Tag.
    Manchmal wach ich auf mit schlechter Laune,
    manchmal wach ich auf, und mir geht’s gut.
    Manchmal sagt zu mir einer: ’Na du Pflaume.’
    Manchmal krieg ich tierisch große Wut
    Manche Leute sagen: ’ich hab ’ne Meise’,
    doch machmal findet mich auch einer gut.
    Manche wünschen mir ’ne gute Reise,
    manchmal spuckt mir einer auf den Hut.
    Manche Leute sagen: Ich hab ’ne Glatze;
    manche finden meine Nase krumm.
    Manche sagen zu mir hallo ’Atze’
    manchmal steh’ ich einfach nur so rum.

    Pampelmuse – Ananas

    Es war mal eine Mampelpuse
    Mensch, das Ding heißt Pampelmuse!
    Ja doch, ja doch, gib schon Ruh
    und hör mir erst mal zu.
    Es war mal eine Pampelmuse,
    die wollte nach Frikaaf.
    Wo wollte die hin Nach Afrika
    Ja doch, ja doch, gib schon Ruh
    und hör mir erst mal zu.
    Es war mal eine Pampelmuse,
    die wollte nach Afrika,
    da traf sie eine Nananas
    Wen traf sie da Eine Ananas
    Ja doch, ja doch, gib schon Ruh
    und hör mir erst mal zu.
    Ref.: Mampelpuse, Frikaaf, Nananas,
    was wird denn das
    Pampelmuse, Afrika, Ana, Nana, Nas.
    Da sprach die dicke Mammpelpuse.
    Mensch, das Ding heißt Pampelmuse.
    Ja doch, ja doch, gib schon Ruh
    und hör mir erst mal zu.
    Da sprach die dicke Pammpelmuse,
    Ananas ich diebe lich.
    Was sagt die Ich liebe dich
    Ja doch, ja doch, gib schon Ruh
    und hör mir erst mal zu.
    Da sprach die dicke Pampelmuse
    Ananas ich liebe dich.
    Darum komm und müsse kich.
    Darum komm und küsse mich
    Ja doch, ja doch, gib schon Ruh und
    hör mir erst mal zu.
    Ref.: Mampelpuse, diebe lich,
    darum komm und müsse kich,
    Pampelmuse, liebe dich,
    komm und küsse mich.
    Da sprach die kleine Nananas.
    Merk dir: das heißt Ananas.
    Ja doch, ja doch, gib schon Ruh
    und hör mir erst mal zu.
    Da sprach die kleine Ananas
    Pampelmusen küss ich nicht.
    Denn ich küsse nur aus Lust
    und niemals, wenn ich muß.

    Kleinigkeit

    Was als Kleinigkeit beginnt,
    was man ach, so wichtig nimmt,
    so was endet oft im Streit.
    Ich bin sauer, du bist stur,
    doch der Grund ist wirklich nur,
    eine kleine Klitzigkeit.
    Und schon gleich nach dem Streit
    tut der Streit uns beiden leid;
    doch der Zorn war so groß
    und wir stritten einfach los.
    Doch zum Glück geht sie vorbei,
    diese dumme Streiterei.
    Und nun lachen wir zu zweit,
    über unseren dummen Streit,
    über solche Kleinigkeit,
    und nun wissen wir Bescheid:
    Sich nicht schlagen, sich vertragen,
    sich ganz liebe Sachen sagen,
    sich nicht streiten, sich verwöhnen,
    so was nennt man dann versöhnen.

    Versöhnen

    Sich versöhnen, sich versöhnen
    und vor Glück dann nur noch stöhnen,
    sich versöhnen, sich versöhnen.
    Mit den Töchtern, mit den Söhnen,
    mit den Müttern, mit den Schönen,
    sich versöhnen, sich versöhnen.
    Und zum Schluß dann nur noch lachen,
    und die tollsten Sachen machen,
    sich mit Schlagsahne verwöhnen
    und beim Küssen leise stöhnen.
    Wenn die Wut dann endlich raus ist
    und der Streit dann endlich aus ist,
    wenn Verschiedenes gesagt ist
    und Gemeines nicht gefragt ist.
    Über die Wolken
    Über die Wolken
    und über das Meer,
    fliegt meine Liebste,
    sie fliegt schnell zu mir.
    Ich back ihr einen Kuchen,
    aus Zucker und Zimt,
    sie kommt mich besuchen,
    auf das wir glücklich sind.
    Über die Wolken
    und über das Meer,
    fliegen zwei Vögel,
    sie fliegen zu dir.
    sie bringen den Kuchen,
    sie bringen ihn dir,
    sie müssen dich suchen,
    denn du kommst nicht zu mir.
    Über die Wolken
    und über das Meer,
    fliegt eine Träne,
    sie fliegt hin zu dir.
    Du hast mich vergessen,
    wie weh mir das tut,
    du spürst unterdessen
    Alleinsein tut dir gut.

    Mein Kinderzimmer

    Mein Kinderzimmer ist so klein,
    paßt gerade mal mein Bett hinein.
    und noch ein Tisch und eine Bank,
    doch mein kleiner Kleiderschrank,
    paßt, das finde ich gemein,
    nicht mehr in mein Zimmer rein.
    Ref.: Wir Kinder kriegen immer,
    die allerkleinsten Zimmer.
    Das Wohnzimmer ist riesengroß,
    im Wohnzimmer ist nie was los,
    im Wohnzimmer, da wohnt ein Geist,
    der lange, bange, weile heißt.
    Mein Zimmer hat ’ne Wand zuviel.
    Die stört mich sehr, wenn ich was spiel.
    Dann haue ich mit meiner Hand,
    gegen diese blöde Wand.
    Doch die Wand, sie ist aus Stein,
    gibt nicht nach und stürzt nicht ein.
    So langsam sieht mein Papa ein,
    mein Kinderzimmer ist zu klein.
    Drum habe ich mir heute Nacht,
    etwas Tolles ausgedacht.
    Ich lasse meine Eisenbahn
    durch die ganze Wohnung fahr’n.
    Ref.: Wir Kinder kriegen immer
    die allerkleinsten Zimmer.
    Das Wohnzimmer ist riesengroß,
    im Wohnzimmer ist heut
    was los.
    Im Wohnzimmer wird
    was gemacht,
    da hat sogar der Geist gelacht.
    Der Langeweile-Geist kniet nun
    am Boden, denn er hat zu tun,
    er baut mit mir die größte Stadt,
    die man je gesehen hat,
    dann steigt er in die Eisenbahn
    und spuckt beim durch die Wohnung fahren
    Ref.: Ich brauch ein
    größeres Zimmer
    für immer, für immer
    eins, in dem ich spielen kann
    eins, in dem ich lachen kann
    eins, in dem ich toben kann
    eins, in dem ich machen kann,
    was und wann und wie ich will

    Die Lampe

    Papa hat ’ne Badehose
    Mama Gummischuh
    Uwe hat ’ne Schraube lose
    sag mir, was hast du
    Ref.: Ich hab’ hier, aus Papier,
    eine schöne Lampe.
    Kam ’ne kleine Mücke an,
    die sich – au –
    den Arsch verbrannte.
    Manne hat ’ne Badewanne
    Eva eine Kuh
    ich hab ’ne totale Panne
    sag mir, was hast du
    Ref.: Ich hab’ hier ...
    Oma hat ne Zuckerdose
    Max ein Passpartout
    Tim hat Löcher in der Hose
    sag mir, was hast du
    Ref.: Ich hab’ hier ...

    Die Mücke

    Die Mücke, die kriegt
    mich nicht
    die Mücke, die sticht
    mich nicht
    ich puste,
    ich hampel,
    ich huste,
    ich strampel,
    ich werde wild,
    ich ärgere mich,
    ich tobe,
    jetzt schimpf ich ganz
    fürchterlich
    ich fuchtel ganz wild
    mit den Armen
    ich flehe schon fast um Erbarmen
    die Mücke, die kriegt
    mich nicht
    die Mücke, die sticht
    micht nicht,
    es sei, sie sticht mich in
    die Wade
    doch dann nur, weil ich
    hinten keine Augen habe
    -Au.

    Es war einmal ein Klavier

    Es war mal ein Klavier,
    das spielt von fünf vor vier
    bis kurz nach viertel acht
    und hat Musik gemacht.
    Es spielte mal ganz schief
    und tiefe Töne tief.
    Es spielte auch ganz leis
    und sonntags oft nur – Scheiß.
    es spielte mal ganz schnell
    und hohe Töne hell
    Doch neulich am Karsamstag,
    da spielte es sehr langsam,
    und gestern spielte es
    bis kurz nach Mitternes,
    da kam der Meier, kam der Meier
    und hat’s einfach zugemacht.

    Mein Vogel flieg

    Mein Vogel flieg, flieg, flieg.
    Ich hab dich lieb, lieb, lieb.
    Mein Vogel flieg nach Afrika,
    in sieben Tagen ist er da,
    nun flieg, mein Vogel, flieg.
    Mein Vogel sitzt auf einem Ast
    er zwitschert mir ein Lied.
    Ich weiß es ist ein Abschiedsgruß
    es heißt: ich hab dich lieb.
    Dann fliegt er los, nach Süden hin,
    der Himmel trägt ihn fort
    weit übers Meer nach Afrika,
    an einen warmen Ort.
    Die Sonne lacht und Winde wehn
    der Frühling kommt ein Stück,
    und mit ihm kommt mein Vögelein
    vielleicht zu mir zurück.
    Mein Vogel flieg...
    Der alte Mann vom Rathausplatz
    Mitten auf dem Rathausplatz
    wohnt ein alter Mann.
    wohnt dort schon fünf Jahre lang
    und fängt zu dichten an.
    Klitsche klatsche Hühnerstall
    was dichtest du hier rum.
    Klitsche klatsche Hühnerstall
    auf krumm, da reimt sich dumm.
    Mein Fahrrad hat – den Reifen platt
    In ganz Berlin – stinkt’s nach Benzin.
    Im Hinterhof – ist’s eng und doof
    Im Swimmingpool – da schwimmt ein Stuhl.
    Die Polizei – hat heute frei

    Leucht’, Laterne leuchte

    Sieh mal da, an meinem Stab,
    leuchtet die Laterne,
    leuchtet rot und leuchtet grün
    schöner noch als Sterne.
    Ref.: Leucht’, Laterne, leuchte,
    leuchte mir den Weg,
    leuchte und dann leucht’ auch ich,
    heut’ nur noch für dich.
    Bläst der Wind mir ins Gesicht,
    er bläst mir in die Ohren.
    Meine Mütze find’ ich nicht,
    ich hab’ sie wohl verloren.
    Ref.: ...
    Kalt und kälter wird es mir,
    mir läuft meine Nase.
    Wer gibt mir ein Taschentuch,
    weil ich keins mehr habe.
    Ref.: ...
    Und wenn ich dann bei dir bin,
    mit meiner Laterne,
    kochst du mir schnell heiße Milch,
    die trink’ich so gerne.
    Ref.: ...

    Helmut, der Hahn

    Helmut der Hahn steht auf dem Mist.
    Kikeriki, kiki, kiki.
    Er glaubt, daß er der Allergrößte ist.
    Kikeriki, kiki, kiki.
    Ich bin ein stolzer Hahn, kräht er,
    ich hab den schönsten Kamm.
    Schaut her, wie gut ich meine Brust,
    vor euch aufplustern kann.
    Da kommt auch schon ein kleines Huhn,
    Kikeriki kiki, kiki.
    Möchte sich unter einem Baum ausruh’n,
    kikeriki. kiki. kiki.
    Doch Helmut baut sich vor ihr auf
    und macht auf Liebelei:
    Du mein geliebtes Hühnchen du,
    leg mir doch schnell ein Ei.
    Das kleine Huhn fühlt sich beglückt
    Kikeriki kiki, kiki.
    Rennt in den Stall und drückt und
    drückt und drückt
    Kikeriki kiki, kiki.
    Dem Helmut schwillt vor Stolz die Brust
    er kräht noch mal ganz laut
    Da hört man einen Riesenknall
    auch noch im Hühnerstall
    Dem Helmut ist die Brust zerfetzt.
    Kikeriki, kiki, kiki.
    Er hat sich wohl ein bißchen überschätzt.
    Kikeriki, kiki, kiki.
    Doch es vergeht nicht eine Stund’,
    da sieht man auf dem Mist,
    den neuen Hahn, der lauthals kräht,
    ob der wie Helmut ist
    Diese Frage kann ich euch
    auch nicht beantworten.
    Das Beste ist, ihr fragt eure Eltern.
    Denn die wissen bestimmt, ob sich
    Männer manchmal wie Gockel,
    und Frauen manchmal wie
    Hühnchen benehmen.

    Ich streite

    Ich streite, ich streite,
    ich streite,
    ich streite mit dir
    du streitest mit mir
    wir streiten mit ihnen
    sie streiten mit sich
    alle Menschen streiten –
    bei Zeiten
    die Großen und die Kleinen
    und alle Menschen meinen:
    Ich bin im Recht,
    Nein ich,
    Nein ich,
    nein ich hier,
    ich hier hinten,
    ich bin im Recht,
    und ich möchte mal mit
    aller Deutlichkeit sagen
    ich habe die Schnauze voll, vom ständigen Vertragen
    ich will mich heute mal –
    streiten
    nicht schlagen –
    streiten
    so richtig ordentlich streiten

    Auf dem Spielplatz

    Auf dem Spielplatz ist der Teufel los
    ein Kind schreit laut und hat
    einen Kloß
    in der Hand – der ist aus Sand
    Anne heißt sie – und dann
    schmeißt sie
    diesen Kloß einfach los
    und er fliegt – durch die Luft
    und dem Paul – aufs Auge
    Ref.: Aua, Aua, Aua...
    Und der Paule weint und schreit
    ganz laut
    jeder, der ihn sieht und hört,
    der glaubt,
    daß er jetzt – gleich petzt
    bei der Mama – und dem Papa.
    Doch der Paule macht das nicht
    und mit Tränen im Gesicht
    geht er los – über’n Platz
    und dann – haut er Anne.
    Ref.: Aua, Aua, Aua...
    Jetzt ist Anne die, die lauthals klagt,
    so daß jeder auf dem Spielplatz fragt
    Was ist bloß – dort los
    Ach ’n Kloß – flog los
    War nur einer – ein ganz kleiner
    So daß sich jetzt beide schlagen
    Mensch die sollen sich doch vertragen
    Also los – wegen so ´nem Kloß
    War nicht groß – dieser Kloß
    Nun man los – ihr seid doch groß


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