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1999


August
Atze erhielt Unterstützung von Walter Momper und Volker Ludwig!

Lies den Momper - Brief zu der Atze Benefiz-Veranstaltung im Grips-Theater am 5. September 1999. Das Grips -Ensemble gab "Linie 1"in einer überarbeiteten Fassung zugunsten von Atze vor einem völlig ausverkauften Haus.
Diese Spendenaktion endete mit einem Atze-Abend im Grips am 5.10.99. Der Erlös ermöglichte uns, die Probenarbeit für die Wintersaison 1999-2000 zu finanzieren. Vielen Dank für diese Unterstützung an alle Beteiligten!


Die Grips Aktion ist eine der Reakionen auf die Atze-Demo "Atze soll leben",die am 27 Mai 1999 stattfand.
Lies eine der vielen Pressestimmen dazu!
Walter Momper unterstützt ATZE!
Thomas, zur Feier des Tages mit Walter - Momper - Frisur, leckt Eis nach dem heißen ATZE-Auftritt bei der Berliner Kinderkarawane.
Atze und Voker Ludwig auf der GRIPS-Bühne
Atze soll leben (Mai 1999)

Die Atze-EInladung zur Demonstration:Am 20.12.1998 teilte der Kultursenat per Formbrief mit, daß unser Theater ab 1.Januar 1999 nach zehnjähriger Förderung keinen Pfennig Geld mehr bekommt. Dies bedeutet, daß wir unseren regelmäßigen Spielbetrieb in Berlin einstellen müssen.    Zur Zeit leben ca. 290.000 Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahre in Berlin. Allein 50.000 Kinder, die unser Musiktheater während der letzten Spielzeit besuchten, müssen dann auf eine ihnen lieb gewonnene Einrichtung verzichten.

Dies wollen wir verhindern.

Wir laden Sie und Ihre Kinder ein, um dem Senat gemeinsam zu zeigen, daß Atze ein wichtiger und nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Berliner Kulturlandschaft ist.

Neben Liedern aus 13 Jahren unserer Arbeit für Kinder, werden bei der Veranstaltung Kinder selbst zu Wort kommen oder Darstellungen auf der Bühne präsentieren.Ziel der Veranstaltung ist es, mit dem Senat noch einmal ins Gespräch zu kommen, um Antwort auf folgende Fragen zu bekommen:
  • Was tut der Senat, um die Schließung von ATZE noch zu verhindern"
  • Wie stellt sich der Senat vor, die durch die Schließung von Atze und der Berliner Kammerspiele entstehende Versorgungslücke im Theaterbereich für Kinder ab der Spielzeit 1999/2000 noch zu verhindern"
Um eine Antwort auf unsere Fragen zu erhalten, haben wir Senator Radunski persönlich eingeladen.Folgende Organisationen und Institutionen unterstützen diese Veranstaltung:GEW-Berlin; IG Medien Berlin/Brandenburg; JugendKulturService; Deutsches Kinderhilfswerk e. V.; Rat für die Künste Berlin; terres de hommes Deutschland e. V.; Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin.

Unsere Pressemitteilung nach der Open Air Kundgebung

    3.000 Kinder mit ihren Erzieherinnen und Lehrern haben am 27.5.99 an der Open-Air-Veranstaltung vor dem Hause des Kultursenators in der Brunnenstaße, zu der das Kindermusiktheater Atze aufgerufen hat, teilgenommen.    Damit hat die wohl größte Veranstaltung in Berlin stattgefunden, auf der Publikum und Künstler dem Senat gemeinsam gezeigt haben, daß das freie Berliner Kindertheater ein notwendiger Bestandteil der kulturellen Landschaft dieser Stadt ist.    Gemeinsam haben sie für den Kultursenator gesungen, um die drohende Schließung von ATZE doch noch zu verhindern, und ihn aufgefordert, noch vor der Sommerpause ein tragfähiges Konzept zu entwickeln, wie es mit den freien Berliner Kindertheatern 1999 weitergehen soll.

Herr Radunski war vom Kindermusiktheater ATZE persönlich zu dieser Veranstaltung eingeladen worden, ist aber weder erschienen, noch hat er eine Vertreter entsandt.    Alice Ströver vom Bündnis 90/Die Grünen setzte sich auf der Veranstaltung für ein Fortbestehen des Kindermusiktheater ATZE ein und daß der Senat endlich einen eigenen "Fördertopf" für die freien Berliner Kinder- und Jugendtheater bereitstellt.

    Die Veranstaltung dauerte anderthalb Stunden und hat hoffentlich ihre Wirkung beim Kultursenator nicht verfehlt.


Atze soll leben

Die Open-Air-Veranstaltung

Eine Pressestimme

Atze beim Saarländischem Rundfunkim Zelt am Bostalsee

Wie jedes Jahr waren wir auch 1999 über Pfingsten wieder am Bostalsee, wo bei strahlendem Sonnenschein an 2 Tagen ca. 10000 große und kleine Menschen Atze im Zelt erlebten.
Die Veranstaltung wurde vom Saarländischem Rundfunk mitveranstaltet und aufgezeichnet.

Um das Panoramabild sehen zu können, brauchst Du Quicktime an Version 3.0.



 

Walter Mompers Brief


Berlin, den 23. August 1999

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

seit den siebziger Jahren haben sich Sozialdemokraten für die Arbeit der Freien Gruppen und generell für innovative Theaterarbeit stark gemacht. Vor allem aber haben uns die Kinder- und Jugendtheater immer am Herzen gelegen, denn diese widmen sich nicht nur dem Theaterpublikum von morgen, sondern leisten im Sinne unseres sozialdemokratischen Politikansatzes einen Beitrag für die Herausbildung kreativer, engagierter und demokratisch orientierter junger Menschen.

Ich wende mich heute mit der Bitte an Sie, dort, wo es die Kulturverwaltung mit ihren Fördergremien nicht zustande bekommen hat, einem beispielhaft arbeitenden und äußerst beliebten Kindermusiktheater eine Arbeitsbasis zu erhalten, als Sozialdemokraten Flagge zu zeigen durch eigenes Engagement und vor allem - einen eigenen finanziellen Beitrag.

Das Kindertheater ATZE besteht seit 14 Jahren. Seine Programme wurden bislang von 300.000 Kindern und Jugendlichen besucht ( das entspricht etwa der Besucherzahl des Friedrichstadtpalastes in einem Jahr!), allein 1998 waren es rund 60.000!

ATZE macht zeitgenössisches, emanzipatorisches Musiktheater für Kinder, erarbeitet alle Stücke selbst und die Musik ist immer live. ATZE erweitert mit seiner Arbeit das vorhandene Kulturangebot für Kinder um die Sparte Musik/Musiktheater.

Bislang lag die sogenannte Optionsförderung bei 65.000,- DM p.a. Allein für die Miete seines neuen Spielortes im Haus der Kulturen der Welt, wo das Theater in den letzten beiden Jahren seine Zuschauerzahlen kontinuierlich verdoppeln konnte, mußte ATZE 40.000,- DM aufbringen.

Der Förderausschuß hat die bisherige Förderung nicht nur nicht - wie beantragt - heraufgesetzt, sondern ganz gestrichen.

Nach der alten Weisheit, "es gibt nichts Gutes, es sei denn, man tut es", habe ich mich mit einigen Genossen und Freunden zusammengetan, um den nach Tausenden zählenden Kreis von Anhängern von ATZE zu zeigen, daß Sozialdemokraten etwas auf die Beinen stellen können und um für das Theaterpublikum von morgen, das auch die Wähler von morgen stellt, ein Zeichen zu setzen.

 

Mit Volker Ludwig und Mitgliedern des GRIPS - Ensembles werden wir am 5. September eine Benefiz - Veranstaltung zugunsten von ATZE geben. Wir werden am"

Sonntag, den 5. September

19:30 Uhr

im GRIPS - Theater Berlin

Altonaer Straße 22

10557 Berlin

(U9- Bhf: Hansaplatz)

das Musical "Linie 1" in einer überarbeiteten Fassung erleben können.

Natürlich sind Sie in der Bestimmung der Größe Ihrer Spende frei. Wir bitten Sie jedoch zu berücksichtigen, daß Sie über den Betrag der Spende eine Spendenquittung erhalten, die Sie bei Ihrem zuständigen Finanzamt einreichen können.

Die Spenden werden von uns gesammelt und an die Kulturverwaltung weitergeleitet. Diese stellt sie dann dem ATZE Theater zur Verfügung. Sie erhalten als Anerkennung eine Einlaßkarte zur Benefiz Veranstaltung des GRIPS-Theaters.

Bitte richten Sie Ihre Spende an:

Dr. Rudolf Steinke

Stichwort: Spende Momper-ATZE (unbedingt angeben)

Konto Nr.: 714 1963 00 bei der Commerzbank AG, BLZ. 100 400 00

Ich möchte Sie bitten, diese Aktion deutlich zu unterstützen, durch den Erwerb von Einlaßkarten und Ihre persönliche Teilnahme an der Benefiz - Veranstaltung oder durch eine Spende auf das genannte Konto.

Bitte senden Sie meinem Büro unbedingt den Antwortbogen zu. Aufgrund der Kürze der Zeit können wir die Einlaßkarten nicht nach dem Kontoeingang versenden, sondern müssen auf der Grundlage des Antwortbogens verfahren.

Darüber hinaus bin ich auch für weitere Anregungen dankbar, die geeignet sein könnten, hier einen deutlichen Akzent für die Übereinstimmung von sozialdemokratischer Programmatik und eigenem Engagement sichtbar zu machen.

Herzliche Grüße

PS.:

Am 5. September 1999 finden auch die Wahlen in Brandenburg und im Saarland statt. Viel werden sicher auf die Hochrechnungen und Ergebnisse warten. Daher stellen wir ab 17.30 Uhr im Foyer des GRIPS - Theaters Fernseher auf.

 





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