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Gastspiel am 13. Oktober 2009 um 10.00 Uhr
Theater Couturier & Ikkola: Ente, Tod und Tulpe
Ein Schau- und Puppenspiel für Kinder ab 5 nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Wolf Erlbruch. Nominiert für den IKARUS 2009 als herausragende Berliner Theaterinszenierung.
Idee und Produktion: Martina Couturier. Regie: Jörg Lehmann. Musik/Komposition: Marie Elsa Drelon. Es spielen: Martina Couturier, Heiki Ikkola. Live-Musiker: Marie Elsa Drelon, Anja Clarissa Gilles. Kostüm: Gaby Keuneke. Puppen: Sabine Köhler. Licht: Klaus Dust.
Bei der Ente klingelt morgens früh der Wecker. Sie planscht im Wasser, hört die großen Schiffe tuten, taucht unter, taucht wieder auf, Köpfchen in die Höh, prustet, schnattert und freut sich des Lebens. Doch eines Tages taucht ein etwas steifer, seltsam gekleideter Zeitgenosse auf, der sich ihr als der Tod vorstellt. Natürlich erschrickt die Ente, doch der Tod beruhigt sie, dass es noch nicht soweit sei. Außerdem sei er schon immer da gewesen und würde sie begleiten, bis die Zeit zum Sterben komme. Und so begleitet das Publikum die seltsamen Freunde ein Entenleben lang. Ein Leben, in dem sich Ente und Tod näherkommen, sich anfreunden und der Tod von der Ente die fröhlichen und vergnügten Seiten des Lebens erfährt. Doch die Ente wird älter, der jugendliche Übermut lässt nach und das Leben wird beschwerlicher. Ein letztes Mal schaut sich die Ente in einer Diaschau die Bilder ihres Lebens an und erinnert sich mit dem Tod an die früheren Zeiten.
Beim letzten Spiel mit ihrem Lebensbegleiter, kann die Ente vor Schwäche nicht mehr mithalten und stirbt kurz darauf. Behutsam legt der Tod die Ente auf ein kleines Boot, verziert es mit einer Tulpe und schickt es mit einem sanften Schubs auf die Reise in eine andere Welt.
In fließenden Übergängen zwischen traditionellem Puppenspiel und Schauspiel wechselt die Inszenierung die Ebenen. Zwei Stelen links und rechts dienen als Puppenbühne, während der Bühnenraum durch wenige rote, straff gespannte Seile unterteilt ist. Dem etwas steifen Tod (Martina Couturier) steht die quicklebendige Ente gegenüber, die von einem ebenso agilen wie mimisch entengleichen Puppenspieler (Heikki Ikkola) geführt wird.
„Ente, Tod und Tulpe“ ist ein Theaterstück mit großem Tempo, feinsinnigem Humor, aber auch stillen und bewegenden Szenen. Der Tod und das zeigen uns die Urlaubsbilder der Ente - ist immer dabei.
Pressespot:
„Eines der schönsten Stücke der Saison auch für Erwachsene. zitty
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