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Andreas Goebel
Muss ein Theater schließen und findet Zeit zum Gärtnern und Gassi gehen

Zunächst mal war die Arbeitslosigkeits-Meldung meine erste Aktion. Leider müssen wir wohl das THEATER IM NIKOLAIVIERTEL demnächst ganz schließen, wo wir 16 Jahre lang u.a. ZILLE SEIN MILLJÖH gespielt haben, in weit über 1.000 Vorstellungen. Aber die Krise wird unser Theater nicht überstehen. Ansonsten versuche ich die Zeit mit Textlernen für SPAMALOT, mein nächstes Engagement im Sommer (so es denn stattfindet, zu überbrücken.
Durch das schöne Wetter in den letzten Tagen hatten wir natürlich viel Zeit für den Hund und neue Gassigeh-Runden, und ich habe mich in die Gartenarbeit gestürzt, bei der ich seeeeehr kreativ bin und diverse Projekte entwickle. Ich versuche also weiterhin positiv zu bleiben ohne positiv zu werden. ;-)
Auf die Gesellschaft wird diese Krise hoffentlich nicht nur negative Auswirkungen haben, sondern den Menschen auch bewusstmachen, dass die Gesundheit über allem steht und die ganze Globalisierung und ständige Hatz nach noch mehr und noch Billigerem keine Erfüllung bringt.
Die Menschen rücken enger zusammen und wissen das, was sie nun nicht mehr ständig haben, mehr zu schätzen.
Jede Krise geht auch wieder vorbei und lässt uns dann hoffentlich stärker und bewusster daraus hervorgehen. In diesem Sinne: bleibt gesund und kreativ!
Liebe Grüße, Andreas
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Andreas Goebel spielt bei uns in “Bach”, in “Albirea” uns singt im ATZE Chor. Hier erzählt er uns, was ihn nach der berlinweiten Schließung aller Theater beschäftigt.


>> Briefe von Zuhause #3


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