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Die neue ATZE Online-Serie
Briefe von Zuhause
Die ATZE Schauspieler*innen berichten von ihren Corona-Inseln
Wie die Meisten sitzen auch unsere Schauspieler*innen zu Hause, und so sind wir alle verstreut auf einsamen Inseln. Wir haben nachgefragt, wie unser Ensemble zur Zeit klarkommt und was sie bewegt. Die vielfältigen Antworten möchten wir hier mit Ihnen teilen.

Bunkert kein Klopapier, sondern ein E-Piano
Ich bin mit einem Köfferchen zu meiner Freundin gezogen, habe mein Akkordeon mitgebracht, ein E-Piano habe ich hier sowieso gebunkert, und übe mein Instrument für die Proben zu „Rodrigo Raubein“. Hab’ quasi ein Homeoffice in der Küche eingerichtet. › mehr
Muss ein Theater schließen und findet Zeit zum Gärtnern und Gassi gehen
Ich versuche die Zeit mit Textlernen für SPAMALOT, mein nächstes Engagement im Sommer, so es denn stattfindet, zu überbrücken. Durch das schöne Wetter hatten wir viel Zeit für den Hund und neue Gassigeh-Runden, und ich habe mich in die Gartenarbeit gestürzt.“ › mehr
empfiehlt in der kontaktlosen Zeit mal einen Baum zu umarmen
Ich gehe viel Joggen im nahen Wald, und wenigstens das Wetter ist auf unserer Seite. Draußen riecht es schön und es blüht schon so vieles und man könnte meinen, eigentlich ist alles wie immer. Ich hoffe so sehr, dass diese seltsame Zeit auch Gutes mit sich bringt.“ › mehr
Singt zuhause mit seiner Tochter ATZE Lieder und lernt Nachbarn auf Distanz neu kennen
Da ich eine 3-jährige Tochter habe, ist diese Zeit wie eine zweite Elternzeit... Ausser dass die Spielplätze jetzt zu haben. Ich teste auch, wie man Improvisationstheater online spielen kann. Es ist ganz anders und es ist schwierig, keine Reaktion vom Publikum zu hören. › mehr
verlebt einen überraschenden Geburtstag, vermisst die tägliche Portion Kinderlachen und fragt sich, ob Otter stinken
Zu Beginn des Shut-Downs war ich erst einmal sehr verunsichert und ängstlich. Ich war „live“ dabei, als dem Atze die Zuschauer fernblieben. (…) Aktuell freue ich mich auch über die Zeit mit mir selbst. Ich kann Lieder schreiben, kleine Videos drehen, basteln, bauen. › mehr
beginnt den Tag mit einem Ingwershot und erinnert sich beim täglichen Klimmzug an magische Momente
Die Coronakrise fördert vieles zutage, was nicht gut läuft: die schlechte Bezahlung und Ausstattung im Gesundheitswesen, wie prekär Künstler*innen leben und vieles mehr. Ich hoffe sehr, dass nach der Krise daran etwas fundamental geändert werden kann. › mehr
Die ATZE Theaterpädagogin blickt durchs Speisekammerfenster auf einen neuen Berliner Umgangston
Ich habe meinen kleinen Arbeitsplatz in einer ehemaligen Speisekammer aufgebaut. Es ist eigentlich ganz gemütlich hier. Ich kann durch das kleine Fenster die Welt draußen gut beobachten und die Menschen mit Mengen an Klopapier vorbeilaufen sehen. › mehr
Macht sich riesige Sorgen um seine 95-jährige Tante, vermisst seine Familie und lernt Ukulele
Noch zum Jahreswechsel haben meine Freunde und ich voller Tatendrang und guter Hoffnung angestoßen. Jetzt schaue ich auf die sonnendurchfluteten Berliner Straßen, doch ich muss jetzt weitgehend zu Hause bleiben. Und dann bekomme ich den Anruf: „Deine Großtante wurde ins Krankenhaus eingeliefert. › mehr
Die ATZE Verwaltungsleiterin wünscht sich einen thematischen Exkurs jenseits von Corona
Ich bin gespannt, was diese Krise mit der Gesellschaft macht. Wäre ich in der Wissenschaft, würde ich mich gerne mit der Analyse beschäftigen. Zum einen finde ich den öffentlich ausgetragenen Egoismus erschreckend. Warum haben wir in einem Land wie Deutschland sofort Angst uns nicht mehr versorgen zu können? › mehr
lauscht dem Bosporus, liest Kaffeesatz und sinniert über die Fermate als aktuelle Metapher
Eine unendliche Zeit, die uns zum Nachdenken und Neudenken einlädt! Ein unerwarteter Stillstand auf ungewisse Zeit? Wie irrwitzig und zugleich bedeutsam, dass ausgerechnet die musikalische Bezeichnung im Italienischen das Wort ‚Corona oder Coronata‘ eine Fermate bedeutet. › mehr
arbeitet morgens im Schlafanzug und macht sich abends trotz Yoga Sorgen um die Zukunft
Es ist nicht so einfach im Homeoffice die Arbeits-Routine zu bewahren. Ich sitze morgens schon im Schlafanzug am Laptop mit Frühstücksbrot-Teller und Tee. Eigentlich auch mal gemütlich. Abends im Bett mache ich mir aber schon manchmal Sorgen über das alles. › mehr
taucht in seinem Probenkeller ab und macht den Reality-Check mit Geschichts-Dokus
Die freie Zeit verbringe ich zu 90 % in meinem Proberaum und schreibe und produziere dort ein Album für meine Band. Oft tauche ich in diesem Prozess so sehr ein, dass ich komplett überrascht bin, wenn ich auf der Straße wieder einen Menschen mit Handschuhen und Maske sehe. Ach ja stimmt, Corona!? › mehr
Probt bereits für ein neues ATZE Stück, spielt viel Charango und denkt viel an ihre Freunde in Bolivien
Während ich Charango spiele, denke ich oft an meine Freunde in Bolivien. Ich mache mir Gedanken, wie für sie dort die Zeit des Corona-Virus wird. Für die Bevölkerung in Bolivien ist es viel schwerer, ein Land, das kaum finanzielle Hilfen für die arme Bevölkerung hat… › mehr
hat die Fenster geputzt und hat nicht die Nase, sondern ein Notenpult voll
Da die meisten von uns jetzt zuhause sind, wünsche ich uns allen, dass wir dabei gesund, mutig und fröhlich bleiben - und auch geduldig miteinander. Ich freue mich schon darauf, euch alle im ATZE wiederzusehen › mehr
hamstert Zitronen und hofft auf den Niedergang der rechten Szene
Jeden Morgen mache ich mir wie gewohnt mein basisches Zitronenwasser. Ich muss immer genug Zitronen im Haus haben. Manche besorgen sich viel Klopapier. Ich hamstere eher Zitronen… Aktuell stelle ich stelle mir viele Fragen? Was ist wirklich wichtig im Leben? › mehr
Spielt mal wieder Monopoly, aber auch viel Gitarre - und macht Wohnzimmerkonzerte
Wenn ich beim Brettspielen gewonnen habe, setze ich mich gut gelaunt hin und denke mir meine Wohnzimmerkonzerte aus. Habt ihr sie schon gesehen? Nein??? Na dann los, ich freue mich auf euch. › mehr


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